Festnetzanschluß – ein Relikt der Vergangenheit?


Bei dem heute vorherrschenden Angebot an Handytarifen stellt sich teilweise die Frage, ob ein Festnetzanschluß überhaupt noch notwendig ist, oder ob es nicht schon eine überholte Variante ist, die mittlerweile überflüssig geworden ist.

Fast jeder Handyanbieter wirbt schon mit Flatrates, gekoppelt an einen Handyvertrag. Meist mit der Option, das nicht nur ein oder mehrere Handynetze, sondern auch das nationale Festnetz mit abgedeckt werden. Somit wird das Telefonieren ins deutsche Festnetz mit dem Handy, früher teuer, ja fast unbezahlbar, mittlerweile günstig, wenn nicht sogar kostenfrei. Man bezahlt einen Festpreis im Monat und braucht sich keine Gedanken mehr zu machen zu welchem Netz der Empfänger der Kurzmitteilung oder der Angerufene Teilnehmer gehört. Das alles unter dem Komfort, sich weder über Dauer des Telefonats, noch die Menge der geschriebenen Kurzmitteilungen Gedanken machen zu müssen. Es kostet ja fast nichts.

Doch was ist, wenn man angerufen wird? Wenn man nur das Handy hat, aber die eigene Mutter, die nur das gute alte Festnetztelefon mit der Minutenabrechnung besitzt, möchte aus Kostengründen nicht anrufen. Denn nach wie vor ist das Anrufen aus dem Festnetz auf ein Mobiltelefon mit teilweise horrenden Minutenpreisen verbunden. Dafür müsste es doch auch eine Lösung geben.
Und genau die gibt es auch. Vorreiter auf diesem Gebiet ist der Anbieter mit der immer noch größten Netzabdeckung und damit auch der, der den besten Empfang garantieren kann. Die Rede ist vom Handyanbieter Vodafone, mit der Zuhause-Option. Bei der Zuhause-Option handelt es sich um ein Extra, welches zum normalen Tarif oder der normalen Flatrate zubuchbar ist. Der sogenannte ZuhauseBereich ist ein Bereich der sich mit zirka 2 Kilometern Umkreis um eine frei wählbare Adresse erstreckt. In diesem ist man dann, mit eigener Festnetznummer zu Festnetzpreisen erreichbar. Damit ist dann die Tendenz abzusehen, dass es sich beim Festnetzanschluß wirklich um ein Relikt der Vergangenheit handelt.