Handyüberwachung – Zukunftmodell oder Abschreckungsbeispiel
Geschrieben von Julia Neuman am 30 April 2008 in Handy & Telefon
Sicherlich dient das Handy in erster Linie um überall erreichbar zu sein, doch man kann mit dem Handy auch jederzeit geortet werden. So können Eltern ihre Kinder überwachen oder besorgte Eheleute ihren Partner. Doch wie funktioniert diese Ortung?
Eigentlich braucht man nur einen PC der mit dem Internet verbunden wird, das zu überwachende Handy und den geeigneten Dienstleister, der dafür sorgt, dass das Handy geortet wird. Im Internet gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Unternehmen, die die Handyortung anbieten. Bekannt ist beispielsweise die Möglichkeit von O2 geklaute bzw. verschwundene Handys mittels Ortungsfunktion aufzuspüren. Das Handy kann vom Netzbetreiber für die freie Ortung freigeschaltet werden, was vor allem Eltern die ihre Kinder jederzeit finden wollen gerne benutzen. Doch was ist wenn Menschen nicht wissen ob sie überwacht werden? Wie oben erwähnt braucht man nur das zu überwachende Handy für eine kurze Zeit und die Handyüberwachung kann beginnen. Es ist beispielsweise auch Möglich einen Minisender in das Gerät selbst einzubauen, doch dies ist meist nicht erforderlich. Eine kurze SMS an den Dienstanbieter die bestätigt wird und das Handy kann geortet werden. In den Großstädten kann eine Ortung bis auf 50 Meter genau vorgenommen werden, was wirklich beachtlich ist. Im Telekommunikationsgesetz ist zwar festgehalten, dass der Nutzer über die Überwachung bescheid wissen muss, doch was machen Kinder die von den Eltern nicht überwacht werden wollen? Es ist also eine Frage des Gewissens und der Ehrlichkeit ob man beispielsweise seinem Kind ehrlich sagt, dass es in seinem Handy ein Ortungssystem eingebaut hat. Auch der Ehepartner sollte davon in Kenntnis gesetzt werden. Denn durch die Überwachung verliert man eher das Vertrauen als es zu gewinnen.













