Die Geschichte der Matratzen und Lattenroste


Für den heutigen Schlafkomfort spielen sowohl Matratzen, als auch Lattenroste eine sehr wichtige Rolle. Hatte man bis Ende der 1950er Jahre als Unterlage für die Matratzen noch Bretter genutzt, so ist der Lattenrost zumindest aus dem typisch europäischen Schlafzimmer heute nicht mehr wegzudenken.

Matratzen gibt es schon etwas länger als die Lattenroste, und zwar findet man die Vorläufer der heutigen Matratzen schon im Altertum. Nach Homer war dabei das Bett von Odysseus schon gut gepolstert. Federn von Gänsen als Füllmaterial für eine Matratze kannten dabei dann schon die Römer. Dabei waren es zur Zeiten der Römer keineswegs nur die Privilegierten, die sich den Luxus von einer Matratze gönnten, sondern auch durchaus schon das „gemeine Volk“. Anstelle von Federn stopfte man Leinenbezüge aber stattdessen mit Stroh aus.

Da nach dem 2. Weltkrieg die Zeit reif war, dass die Ansprüche an die Matratzen wuchsen mit der Zeit, war es dann auch bald soweit, dass anstelle der Unterlage aus einfachen Brettern, auf die die Matratze zunächst gelagert wurde, etwas Neues gesucht und auch gefunden wurde. 1957 erfand die Firma Lattoflex aus Bremervörde den ersten Lattenrost. Die heutigen Modelle der Matratzen schmiegen sich ideal an die Körperform an, und zwar je nachdem, wie man gerade auf dem Bett liegt. Durch immer neuere Erfindungen und den technischen Fortschritt gibt es heute auch Lattenroste, die nicht nur für übergewichtige Menschen geeignet sind, sondern auch für solche, die wirkliche Rückenprobleme haben. Moderne Lattenroste kann man dabei beliebig verstellen, und zwar so, dass man letztlich keine Rückenprobleme mehr hat.

Georg Tramsen

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