Rentenvorsorge Tipps


Hinsichtlich der Absenkung des Rentenniveaus in den letzen Jahren wird eine private Rentenvorsorge immer bedeutender, um vor sich vor Altersarmut zu schützen. Klar ist, dass aufgrund der Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus eine private Vorsorge unumgänglich ist. Welche Art der Altersvorsorge ausgewählt wird hängt von verschiedenen Faktoren ab, die Riester Rente ist für viele Arbeitnehmer vorteilhaft, außerdem Tagesgeldkonto auf dem hohe Zinsen gezahlt werden sinnvoll sein.

Der Vorteil der Rister Rente liegt darin, dass der Kunden zusätzlich zur eigenen Sparrate eine Zulage und Steuervergünstigungen bezieht. Für viele Kunden ist unverständlich, dass der Beitrag zur Riester Rente aus dem Nettoeinkommen geleistet wird, im Gegensatz zu den Beiträgen zu betrieblichen Rentenversicherungen. Ein Vorteil der Riester Rente ist dagegen, dass für die Ausschüttung der Riester Rente keine Sozialversicherungsbeiträge entstehen. Die Abzüge bei der Riester Rente beschränken sich also auf die Einkommenssteuer, deren Höhe im Alter meist günstiger ist als vor dem Ruhestand.

Förderberechtigt sind alle rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, sowie rentenversicherungspflichtige Selbstständige und Bezieher von Arbeitslosengeld. Um die volle Zulage von 154 Euro für den Riestervertrag zu erhalten muss ein Mindesteigenbeitrag gezahlt werden. Dieser liegt bei 4 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens, bis maximal 2100 Euro pro Jahr. Mindestens ist jedoch ein Sockelbeitrag von 60 Euro pro Jahr zu entrichten. Falls weniger als der Mindesteigenbeitrag geleistet wird, verringert sich die Zulage anteilig. Für Pärchen mit Kindern bietet die Riester Rente einen zusätzlichen Bonus, da für jedes Kind eine Kinderzulage bezahlt wird. Diese Kinderzulage beträgt 185 Euro für Kinder die bis 2007 geboren wurden und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder.

Die bezahlten Beiträge zur Riester Rente können als Sonderaugaben bis zu einer Höhe von 2100 Euro in der Steuererklärung genannt werden. Der Sonderausgabenabzug stellt sicher, dass die bezahlten Beiträge zur Riester Rente von der Einkommenssteuer befreit sind. Falls der Sonderausgabenabzug zu einer Steuerersparnis führt, werden die zu viel gezahlten Steuern vom Finanzamt erstattet.

Die Riester Zulage wird für akkreditierte Verträge bewilligt, dies kann eine klassische Rentenversicherung, ein Fondsparplan, eine fondsgebundene Rentenversicherung oder ein Banksparplan sein. Die klassische Rentenversicherung ist das am häufigsten abgeschlossene Produkt. Riester Kunden sollten jedoch beachten, dass die starre Riester Sparrate in späteren Jahren vielleicht zu einer Belastung werden könnte. Ebenso ist das Riesterguthaben bis zum Renteneintritt nicht verfügbar. Um die Nachteile der Riester Rente zu vermeiden, könnte die Eröffnung eines Tagesgeldkontos mit regelmäßigen Sparraten eine Möglichkeit sein. Erstaunlich ist hier, dass aktuell die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen höher liegen als der momentane Garantiezins von Riesterversicherungen (1,75%) und das bei voller Flexibilität. Der große Pluspunkt einer Anlage mit einem Tagesgeldkonto, ist das keine Kosten entstehen und der Kunden selbst über die Höhe der Auszahlungsraten befinden kann. Der Sparer  kann sich so seinen eigenen Entnahmeplan arrangieren und selbst über den Start und die Höhe der Rentenzahlungen entscheiden.