Praktikum in Afrika


Wer ein Praktikum in Afrika plant, der hat die Wahl zwischen zwei verschiedenen Welten. Soll man in der Metropolregion Südafrika sein Praktikum absolvieren und hinter die Kulissen eines international agierenden Unternehmens blicken oder wählt man Freiwilligenarbeit in einem der ärmlichen Gebiete des Landes, in dem selbst fließendes Wasser längst nicht selbstverständlich ist? Fakt ist, Freiwilligenarbeit eignet sich nur für Menschen mit ausgeprägtem sozialem Engagement, die gleichzeitig stark und anpassungsfähig genug sind, sich in einer fremden Kultur zurechtzufinden. Gerade Südafrika unterscheidet sich jedoch stark vom restlichen Afrika. Aufgrund seines wirtschaftlichen Aufschwungs wird es schon längst zur „Ersten Welt“ gezählt. Auch als „Regenbogennation“ bezeichnet, findet man hier eine Vielzahl an Wirtschaftsmetropolen wie Kapstadt, Durban und Johannesburg auch Port Elizabeth) und Pretoria vor. Anziehungspunkt ist Südafrika aber vor allem aufgrund seiner traumhaften Kulisse, bestehend aus Küsten, Bergen und Nationalparks.

Ein Praktikum im Ausland zu organisieren ist nie leicht. Doch aufgrund der Internationalen Verknüpfung vieler Unternehmen findet man immer häufiger über deutsche Firmen hochkarätige Praktikumsplätze in Afrika. Es kann sich somit lohnen, zu recherchieren, welche deutsche Unternehmen Tochtergesellschaften in Südafrika besitzen und Auslandspraktika anbieten. Natürlich können auch Online-Jobbörsen durchforstet oder interessante afrikanische Unternehmen initiativ kontaktiert werden.

Je nach Dauer und Art des Praktikums, wird ein Visum benötigt, Informationen findet man auf der Seite der Afrikanischen Botschaft. Generell sind unbezahlte Praktika bis 3 Monate ohne Visum möglich, hierfür reicht ein gültiger Reisepass aus. Bei Vorlage am Flughafen wird ein Touristenvisum ausgestellt. Wer aber länger als 3 Monate bleibt, ohne eine Folgevisum zu beantragen, muss mit Geldstrafen rechnen. Unbezahlte Praktika, die länger als 3 Monate dauern, sind allerdings nur im Rahmen eines universitären Pflichtpraktikums möglich.  Wer jedoch ein bezahltes Praktikum nachweisen kann und unter 25 Jahre alt ist, kann eine Aufenthaltsgenehmigung im Rahmen eines Arbeitsaustauschprogramms (exchange work permit) für bis zu 1 Jahr erwerben. Wichtig ist zudem, dass man eine Auslandskrankenversicherung abschließt. (Quelle: http://www.meinpraktikum.de/auslandspraktikum/Afrika)

Die Unterkunft trägt bei einem Auslandsaufenthalt maßgeblich dazu bei, dass man sich einlebt und wohlfühlt. Zu den gängigen Wohnformen während eines Praktikums in Afrika zählen WGs, Backpackers bzw. Hostels und Gastfamilien. WGs und Gastfamilien haben den Vorteil, dass man von Beginn an unter Leuten ist, die sich auskennen und bei der Orientierung helfen können. Generell wird dazu geraten über Online-Plattformen die Suche nach der Unterkunft von Deutschland aus vorzubereiten, sich aber vor Ort erst mal in ein Hostel einquartiert, um die Wohnungen persönlich besichtigen zu können, ehe man einen Mietvertrag unterschreibt.

Weitere Infos zum Thema Auslandspraktikum findet man unter: http://www.meinpraktikum.de/auslandspraktikum.