Haarlos hin – mit Kopfhaar aus dem Urlaub zurück


Wenn das männliche Kopfhaar ohne eine erkennbare medizinische Erkrankung nachlässt, die Haare buchstäblich ausfallen und nicht mehr nachwachsen, dann ist dem Betroffenen bewusst, dass er die Kosten für eine Haarverpflanzung selber wird zahlen müssen. Für einen Haarausfall kann es vielfältige Gründe geben; sie sind jedoch für die Krankenkassen keine Indikation, diese Situation als eine medizinische Krankheit zu sehen.

 

Für den Betroffenen stellt sich jetzt die Frage, bei wem und zu welchen organisatorischen sowie finanziellen Konditionen er eine Haarverpflanzung vornehmen lässt. Gesucht wird ein adäquater Dienstleister; und da der Kunde frei auswählen kann, ist er nicht nur an die inländischen Angebote gebunden. Er kann sich auch im Ausland umsehen, und der Bericht haartransplantation türkei zdf hat eine Möglichkeit dazu aufgezeigt. In der Türkei, die mehr als doppelt so groß wie Deutschland ist, wird eine Haartransplantation buchstäblich hundertfach angeboten. In der Reportage haartransplantation türkei zdf wird recht anschaulich dargestellt, wie das vor sich gehen kann, welche Vorteile, aber auch mögliche Nachteile ein solcher Auslandseingriff haben kann.

Dass auch die Anbieter in der Türkei die Haarverpflanzung als eine geschäftliche Dienstleistung sehen, zeigt die Art und Weise, wie um Kunden geworben wird. Die ansässigen Unternehmen, oftmals auch Krankenhäuser, bewerben ihre potentiellen Kunden wie ein Reiseveranstalter. Die Haartransplantation mit einem mehrtägigen stationären Aufenthalt könne gut in einen Pauschalurlaub in Antalya, der türkischen Riviera eingeplant werden. Bei Sonne, Strand und Meer wird das fehlende Kopfhaar ergänzt. Einige Tage oder Wochen danach ist der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden; und das für einen Bruchteil dessen, was er in Deutschland bezahlt hätte.