Sprit sparen hat Zukunft


Viele Autofahrer beschweren sich über die immens hohen Spritkosten. Sprit sparen wird zum Motto, ja fast zum Gebot der Stunde. Dabei geht es in allererster Linie nicht darum, wo, also bei welcher Tankstelle der beste Tagespreis angeboten wird, sondern darum, das persönliche Fahrverhalten zu ändern. Es gibt gewisse Strecken im Alltag eines Stadtbewohners, die er problemlos zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen kann. Auch öffentliche Verkehrsmittel können als alternative Fortbewegungsmöglichkeit herangezogen werden.

Denn Sprit sparen ist nicht nur für das eigene Portmonee eine ausgezeichnete Sache, auch die Umwelt freut sich mehr über Fußpassanten und Radler als über stinkende, im Stau stehende Umweltverpester. Der Stress mit dem Auto von A nach B zu kommen, kann in der Stadt zu argen Aggressionsschüben führen. Das Benzin gegen die Muskelkraft tauschen ist für Geist und Körper eine tolle Sache. Da bleibt auch am Ende des Monats deutlich mehr Geld in der Wirtschaftskasse übrig. Mit diesem Geld kann man dann ruhig Dinge kaufen, die zum absoluten Luxus gehören.

Das vorausschauende Fahren führt natürlich auch dazu Sprit zu sparen, denn der Benzinverbrauch ist doch um einiges höher, wenn man sich mit dem Fahrzeug hektisch fortbewegt. Häufig bremsen und anschließend Vollgas geben, erhöht den Treibstoffverbrauch ungemein und fördert noch dazu den Verschleiß der Bremsscheiben. Das langsame Ausrollenlassen ist wesentlich sinnvoller. Denn man muss nicht auf Zeit fahren, zumindest in den meisten Fällen nicht.

Die Drehzahl so gering wie möglich halten, führt dazu, dass man weniger oft eine Tankstelle aufsuchen muss. Denn jedes unnötige Beschleunigen ist für die Geldbörse Gift. Das gemütliche Fahren lohnt sich auf die Dauer. Man sollte nicht ständig mit 3.000 bis 4.000 Umdrehungen pro Minute durch die Landschaft brettern. Ideal wären 2.000 bis 2.500 Umdrehungen pro Minute. Das Leben ist zu kurz und zu wertvoll, als dass man für das Auto arbeiten geht. Nicht überall macht das Autofahren Sinn.