Arbeitnehmermotivation – Die Quelle für ein gut arbeitendes Unternehmen


Die Motivation ist der Punkt, an dem alles anfängt. Es bringt uns dazu, uns für bestimmte Pläne zu entscheiden, sei es das Lernen für eine Klausur, die Vorbereitung auf eine Vorführung oder dem Betreiben einer individuellen Freizeitaktivität. In der Schule kam die Motivation bei den meisten Personen, vor allem bei den jüngeren Schülern, seitens der Erziehungsberechtigten, die den Heranwachsenden mit dem Gedanken zum Lernen anregten, dass es dadurch einen guten Schulabschluss schaffen und anschließend viel Geld erwerben würde.

Die Bedingung der Motivation endet nicht mit dem Ausbildungsabschluss. Jetzt jener Abschnitt des Lebens an, in dem es zu einigen Momenten kommen wird, in denen man sich für überhaupt nichts motivieren kann – vor allem nicht für Aufgaben im Beruf, die einem möglicherweise keinen Spaß machen, die jedoch ebenso getan werden müssen.

Genau hier ist es die Herausforderung eines guten Geschäftsführers, Abteilungs- oder Teamleiters, sein Team und somit auch jeden Mitarbeiter individuell, anzuspornen. Denn es ist weithin bekannt, dass die Leistungsfähigkeit eines Arbeitnehmers in aller Regel von seinem Gemütszustand und seinem Spaß an der Aufgabe, aber auch am ganzen Arbeitsalltag abhängt. Somit stellt der interessierte Mitarbeiter zum Beispiel wesentlich größere Anforderungen an sich selber, als dies ein unmotiverter Angestellter tut.

Aber wie genau kann der Unternehmensleiter seine Arbeitskräfte am ehesten motivieren?

Es gibt zwei Arten der Mitarbeitermotivation: Die intrinsische und die extrinsische. Die intrinsische Motivation wird definiert als „Motivation, die ein Individuum aus einer Tätigkeit selbst erhält“. Das bedeutet, der Arbeitnehmer tut etwas, weil er es selbst möchte, nicht, weil er von anderen auf irgendeine Art und Weise dazu angehalten werden muss. Ohne sie wäre ein zufriedenstellendes Leben nicht denkbar.

Die extrinsische Motivation wird im Unterschied dazu von außen herbeigeführt. Das kann auf unterschiedliche Art und Weise stattfinden.

Der Unternehmensleiter kann seinen Angestellten sowohl mit materiellen oder mit immateriellen Dingen motivieren. So kann der Arbeitnehmer beispielsweise durch mehr Lohn, durch eine bessere Arbeitsstelle, durch einen Gutschein fürs Kino, Theater o.ä., durch eine Bonuszahlung, oder durch einen eigenen Firmenwagen angeregt werden. Für das gesamte Team bietet sich zum Beispiel eine Einladung zum gemeinsamen Abendessen . Diese Form der Motivation vermag nie und nimmer so lang und nachhaltig sein, wie die Motivation aus dem Mitarbeiter selbst heraus. Interessant ist ebenfalls der Aspekt, dass die meisten Angestellten gar keine finanzielle Belohnung wollen. Sie wollen viel eher immaterielle Möglichkeiten in Anspruch nehmen, sprich vom Unternehmen finanzierte Seminare oder flexible Arbeitszeiten. Vielen genügt ebenfalls ein ernst gemeintes Lob vom Chef, eine Rarität in unserer Wirtschaftswelt.

Es ist von großer Bedeutung, mit allen Angestellten regelmäßig Rücksprache über ihre Wünsche und Ziele zu halten. So kann die ideale Motivation ausgearbeitet werden. Es gibt beispielsweise Arbeitskräfte, welche keine Machtposition wünschen, und wenn der Vorgesetzte sie nun mit einem Positionsaufstieg belohnen will, könnte es sein, dass der Mitarbeiter im Folgenden unzufriedener ist als zuvor, das heißt, der gut gemeinte Gedanke ist vollkommen nach hinten losgegangen. Relevant ist auch, dass sich der Mitarbeiter wichtig genommen fühlt. Deswegen muss er sich sicher sein können, dass sein Chef ihm in einer privaten Notlage soweit traut, dass dieser weiß, dass der Mitarbeiter in naher Zukunft wieder voll einsatzfähig ist.

Der Nutzen für die Firma ist nicht zu unterschätzen, da sich motivierte Mitarbeiter nach außen hin – auch den Kunden gegenüber – vollkommen anders zeigen. So können Mitarbeiter, die von dem Betrieb und ebenfalls von den Produkten überzeugt sind viel früher, auch den potentiellen Kunden zu inspirieren und zum Kauf zu ermutigen. Das hat verständlicherweise positive Auswirkungen auf die Gewinnspanne des Unternehmens.