Folsäure – bei Schwangerschaft nicht wegzudenken


Der Wunsch nach einem eigenen Kind – für viele Paare die Krönung des Liebesglück und der Beginn einer ganz neuen Epoche. Vorbei die Zeiten mit ausschlafen und gemütlich weggehen. Nun geht es um Windeln, das Zahnen oder einfach nur um die Beschäftigung eines kleinen neuen Erdenbürgers. Doch um das Wunder der Schwangerschaft erleben zu können, muss auf einiges geachtet werden. Einige Dinge müssen weggelassen werden (rauchen und Alkohol sollte eigentlich selbstredend tabu sein) und einige Dinge kommen dazu. Das Wichtigste, schon bei einem Schwangerschaftswunsch, scheint die Folsäure zu sein.

 

Eines der wichtigsten und bedeutendsten Vitamine in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ist die Folsäure. Die ersten drei Monate sind kritisch, die Möglichkeit, dass ein Abgang stattfindet, ist im Beginn der Schwangerschaft besonders hoch. Zweifelsohne kann dies niemand zu 100 Prozent beeinflussen. Für die Entwicklung des Fötus ist Folsäure bedeutend. Folsäuremangel kann das zentrale Nervensystem nicht richtig entwickeln lassen, ein offener Rücken oder andere Missbildungen können im Extremfall ebenfalls vorkommen.

 

Ein gesunder erwachsener Mensch benötigt ca. 400 Mikrogramm Folsäure am Tag. Die Aufnahme erfolgt meist ganz normal durch die Nahrung. Hülsenfrüchte, Eier, Fleisch und Fisch enthalten dieses wichtige Vitamin. Wer Schwanger ist, hat einen wesentlich höheren Folsäurebedarf. Auf 800 Mikrogramm verdoppelt sich dieser. Dieser Wert ist mit normaler Ernährung in der Regel nicht zu erreichen. Hier empfiehlt es sich, Folsäuretabletten einzunehmen. Dies wird in der Regel jeder Frauenarzt raten. Wer schon beim Wunsch schwanger zu werden regelmäßig Folsäure einnimmt, tut somit etwas Gutes für sich, seinen Körper und für den ggf. heranwachsenden Fötus. Folsäure gehört zur Schwangerschaft, wie Launen, Stimmungen und unsägliche Freunde nach der Geburt.