Stress bei Kindern


Kinder sind heute oft gestresster als ihre Eltern. Oft liegt dies an den immer steigenden Anforderungen in der Schule. Dort gerät der soziale Aspekt Freunde zu treffen immer weiter in den Hintergrund. Stattdessen werden schon von Erstklässlern immer höhere Leistungen erwartet. Darüber hinaus gibt es nach der Schule Berge an Hausaufgaben zu bewältigen. Eltern stehen dieser Situation oft hilflos gegenüber. Um den schulischen Erfolg ihrer Kinder sicherzustellen haben sie keine andere Wahl, als auf der Erledigung von Aufgaben zu bestehen – oft schweren Herzens, denn dies bedeutet, dass viele Kinder keine Zeit mehr haben, mit ihren Freunden zu spielen. Oft äußert sich Schulstress bei Kindern auch in psychosomatischen Beschwerden: Sie sind anfälliger für Krankheiten oder klagen über Kopf- und Rückenschmerzen, auch Bauchschmerzen sind ein häufiges Leiden überforderter Kinder.

Stress auf Reisen

Darüber hinaus bedeuten aber auch Abweichungen vom gewohnten Alltag Stress für Kinder. Reisen gehören dazu. Koffer wollen gepackt und letzte Besorgungen gemacht werden. Während der Vorbereitungsstress häufig die Eltern betrifft, bekommen Kinder doch mehr davon mit als man meinen könnte. Ist man dann am Urlaubsort hat man unter Umständen mit Klimaveränderungen und ungewohntem Essen zu kämpfen. Alles ist neu – nicht ist so, wie es die Kinder kennen. Möglichst sollten Eltern ein Reiseziel wählen, dass innerhalb weniger Stunden zu erreichen ist und keine langen Autofahrten oder Flüge erfordert. Am Ziel angekommen, ist es wichtig, das Urlaubsprogramm kindgerecht zu gestalten. Das Sightseeing-Programm kann noch so spannend sein – regelmäßige Pausen gehören auch dazu. Außerdem sollte man nahrhafte Snacks und immer genug zu Trinken für die ganze Familie dabei haben.