Wieder mehr Prämien für deutsche Autoversicherer


2013 werden die Autoversicherer einer Untersuchung der Hannover Rück erstmals seit dem Jahr 2007 wieder mehr Prämien einnehmen, als dass sie für Schäden und Kosten ausgeben werden müssen. Die niedrigen Zinsen machen aber auch den Autoversicherern schwer zu schaffen. Man verwendete dabei in der Untersuchung den Begriff „Versicherungstechnisch positiv“, wobei von 2007 bis 2012 auch kein richtiger versicherungstechnischer Verlust herbeigeführt wurde, weil das nicht automatisch bedeutet, dass die Versicherungen betriebswirtschaftlich in den roten Zahlen stecken, weil die Versicherungen in der Autoversicherung gigantische Schadenreserven vorhalten müssen. Aus diesen müssen sie unter anderem Renten für Unfallopfer oder Behandlungskosten zahlen.

Vergleiche lohnen sich

Das heißt die Kosten für Großschäden sind durchaus gesichert, wobei die Kapitalerträge dieser Rückstellungen  bei den Versicherungen in die Bilanzen einfließen, wodurch in den letzten Jahren rein rechnerisch für ausgeglichene Gesamtergebnisse gesorgt wurden. Allerdings bleiben die Investmenterträge schon seit einiger Zeit auf einem recht niedrigen Niveau. Während einige Versicherten bei der Autoversicherung mehr bezahlen müssen, was sie dazu bewegt auf vergleichen-und-sparen.de einen Versicherungsvergleich durchzuführen, profitieren die Versicherungen von einer Rückläufigkeit bei der Schadenshäufigkeit, und das bei einem nur leicht steigendem Anstieg bei der Begleichung von Schäden.

Vollkaskobereich im Visier

Besonders in der Vollkaskosparte sind die Ausgaben der Versicherungen gestiegen. Die Reserven von vielen Versicherungen in diesem Bereich sind schon fast alle aufgebraucht, wobei auf einer Fachtagung diskutiert wurde in Fachkreisen, ob man bei der Vollkaskoversicherung noch doch weiter an der Preisschraube drehen wird. Dabei zahlen nach Analysen der Versicherungen nur einzelne Kundengruppen weniger Prämie, wobei hier vermutlich bald nachjustiert werden wird.