Wenn die Handyortung gefährlich wird


Jeder, der ein Smartphone besitzt, hat aller Wahrscheinlichkeit nach einen GPS Adapter darin oder die Möglichkeit die Handyortung über das GSM Signal vorzunehmen. Die Funktion der Handyortung ist gut, weil sie viele Möglichkeiten eröffnet und das Benutzen der Apps vereinfacht. So kann beispielsweise herausgefunden werden, wo man gerade ist und was sich um einen herum befindet oder aber man kann die Position seines Handys ausmachen, wenn man es verloren hat oder ein Langfinger es sich unter die Nägel gerissen hat. Bei diesen Vorteilen vergessen sehr Viele auch die Nachteile, die durchaus vorhanden sind.

Welche Nachteile vorhanden sind

Ernst wird es, wenn man nicht mehr selbst die Handyortung übernimmt, sondern jemand Zugriff auf das Handy bekommt und die Mobilspionage durchführt. Der Angreifer bekommt auch nicht selten den vollen Zugriff auf das Handy und kann neben der illegalen Handyortung auch andere Funktionen des Handys nutzen. Weil jedoch in den Medien meist nur die positiven Effekte angesprochen werden, nehmen die meisten Handybenutzer an, dass die Handyortung harmlos sei und informieren sich erst gar nicht über die zahlreichen Nachteile, die eine Handyortung von Werk aus mit sich bringt. Dies wird auch in Zukunft so bleiben, sollte das Bewusstsein der User nicht wachgerüttelt werden.

Mit der Masse gehen

Der Grund, weshalb sich die Handybesitzer kaum über die Gefahren informieren, ist in gewisser Hinsicht ein Gruppenzwang. Zwar werden die User nicht direkt unter Druck gesetzt, doch sehen sie, dass die meisten Menschen die Handyortung nutzen und verfallen irgendwann in den Glauben, sie könnten es auch, da es schließlich jeder macht. Generell ist die Nutzung der Handyortung kein Problem. Problematisch wird es allerdings, wenn man sich aufgrund von fehlenden Informationen irgendwann als Opfer einer Mobilspionage wiederfindet und sich mit den etwaigen Konsequenzen auseinandersetzen muss, die manchmal enorm sein können.

Wo man sich Informationen einholen kann

Einschlägige Portale, die sich mit dem Thema Mobilspionage beschäftigen, können allen interessierten Benutzern Informationen darüber bieten, wie sie sich am besten gegen dieselbe absichern können. Mit ein paar wenigen Handgriffen ist man schon in der Lage das Risiko stark zu minimieren. Fortgeschrittene Handybesitzer können die Gefahr auch ganz ausschließen, aber dafür wird viel technisches Know-How benötigt und nicht selten muss man auch ein wenig programmieren können. Holt man sich die Informationen aber ein, kann man auch selbst dafür sorgen, dass die Mobilspionage auf dem eigenen Handy keine Chance hat und man sein Handy wieder sorgenfrei nutzen kann.

Mit Daten nicht zu fahrlässig umgehen

Viele Menschen scheinen auch zu vergessen, dass sie sich ganz (un)bewusst Gefahren aussetzen, indem sie selbst freiwillig Informationen zu ihrem Aufenthaltsort teilen. Ein großes Risiko stellen soziale Netzwerke dar in denen sich sehr viele Benutzer tummeln. Teilt man Informationen über den Aufenthaltsort, kann man sich nie wirklich sicher sein, dass diese Informationen nicht eventuell in die falschen Hände kommen und ausgenutzt werden. In sozialen Netzwerken sollte man die Funktion der Handyortung deshalb eher nicht benutzen, weil man sich ansonsten in einer misslichen Situation wiederfinden kann, die man zu allem Überfluss auch noch selbst zu verschulden hat.