Geschlechterspezifisches Spielzeug heute


Auch wenn es heute eigentlich schon selbstverständlich ist in unserer Gesellschaft, dass auch mal die Männer bei der Kindererziehung aktiv mithelfen, ist es immer noch so, dass Jungen und Mädchen von Haus aus erst einmal in die Geschlechterrolle reingedrängt werden sollen. Einige Forscher befürchtet sogar ein „Roll-Back“, eine Rückkehr auf das Rollenverständnis der 1950er-Jahre, weil Mädchen heute besonders mit der Farbe Rot und Rosa und Prinzessinnenkleider zum Karneval sehr stark in den ersten Lebensjahren in Kontakt kommen. Auch die Spielwarenindustrie hat sich inzwischen wieder ganz auf dieses neue, alte Rollenverständnis eingestellt und stellt entsprechendes Spielzeug her, das automatisch entweder Jungs oder Mädchen anspricht.

Jungs sind wild

Die Mädchen haben dabei sehr klare Vorstellung davon, wie Mädchen und Jungen aussehen und vor allem wie sie sich verhalten sollten. Allgemein haben Mädchen die Meinung, dass Jungs wilder sind als sie und immer kämpfen wollen. Mädchen wollen das nach dem Verständnis von diesem Geschlecht nicht machen, was letztlich in der Pubertät dazu führen kann, dass die Mädchen auf die Annährungsversuche von Jungs etwas zurückweisend reagieren.

Auswirkungen auf die Kinder

Für den Fall, dass sie aus einer Familie kommen, in der die Ehe der Eltern zerbrochen ist, kann dies sehr schlimme Auswirkungen haben, nämlich die, dass Bindungsängste entstehen, nur weil ihnen anerzogen wurde, dass Jungs eben wild und nicht bändigbar sind. Das auf der Webseite http://www.koalatoys.de angebotene Spielzeug ist nicht so geschlechterspezifisch, wobei Eltern ihre Kinder auch mit Spielzeug spielen lassen sollten, die nicht gerade dem entsprechen, was man diesem Geschlecht kaufen würde. Beispielsweise können auch Mädchen mit einem Bagger spielen.