Querschnittsgelähmt – lebenslang behindert


In Sachen Statistik was die Lebenserwartung von Querschnittsgelähmten angeht, ist die USA Vorreiter, wobei man diese Statistik auch durchaus auf die europäischen Ländern übertragen kann, wobei die medizinische Versorgung in Deutschland für Querschnittsgelähmte sogar noch ein bisschen besser ist als in den USA, weil man hier auf ein funktionierendes Gesundheitssystem zurückgreifen kann. In den USA werden dabei schon seit dem Jahr 1973 Personen mit einer neu erlittenen Querschnittslähmung in eine Statistik aufgenommen, wobei diese Datenbank im Oktober 2007 mehr als 25.000 Personen erfasste.

Geringere Lebenserwartung

In der Statistik ersichtlich ist auch die die mittlere Lebenserwartung, die die Altersgruppe ohne Querschnittslähmung hat. Aus der Statistik geht nun hervor, dass ein US-Bürger, der mit 30 Jahren eine Querschnittslähmung erlitten hat, noch rund 37 Jahre leben wird. Ohne Querschnittslähmung beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung 78,9 Jahre. Der Grund, warum sich die Lebenserwartung mit Querschnittslähmung verkürzt ist, weil ein Querschnittsgelähmter im Zuge des weiteren Lebens nach der Diagnose ständig von neuen Erkrankungen heimgesucht werden kann, die den Körper schwer belasten.

Blasenlähmung

Hierzu gehören vor allem Entzündungen der Harnwege, weil die meisten Querschnittsgelähmten eine Blasenlähmung haben, wie auch eine Darmlähmung, was zu Problemen beim Stuhlgang und der Entleerung der Harnleiter führt. Die meisten Querschnittsgelähmten tragen zwar einen Dauerkatheder, kommen damit auch recht gut klar, wobei der Querschnittsgelähmte natürlich auch ganz normal auf Toilette gehen kann. Als weiteres Hilfsmittel gibt es hier auch einen Toilettenrollstuhl, wie man ihn auf http://www.careshop.de kaufen kann, der auch in der Altenpflege zum Einsatz kommen kann. Grundsätzlich fällt dank der Hilfsmittel die Pflege von Querschnittsgelähmten zuhause durch Angehörige leichter.