Entwicklung Rostfeuerung


In der Steinzeit fing man an mit dem Feuer Essen zu kochen bzw. zu garen und sich auch am Feuer zu erwärmen. Eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielte, dass die Menschen nach und nach lernten das Feuer auch für andere Dinge einzusetzen. Heute kommt man mehr und mehr darauf zurück das Feuer zu nutzen, und zwar vornehmlich zum Wärmen, wie zum Beispiel in einer Rostfeuerung, die sowohl im gewerblichen Bereich eingesetzt wird, wie auch im privaten Bereich. Bis ins 19. Jahrhundert war die Rostfeuerung die einzige zur Verfügung stehende Feuerungsart, wobei man in den großen Industrieanlagen auch einen Heizer beschäftigen musste, der die Aufgabe hatte die Feuerung immer weiter mit Brennstoff zu beschicken.

Der Heizer

Der Heizer war somit für die Brennstoffbeladung des Ofens zuständig, der in den Gewerberäumen dafür sorgte, dass die Mitarbeiter bei der Arbeit nicht frieren mussten. Die Rostfeuerung ist den meisten von den Dampflokomotiven her bekannt, bei denen die Beschickung ebenfalls durch einen Heizer geschieht, der für ordentlich „Dampf“ sorgen muss, wenn die Lok sich zeitlich im Verzug befindet. Für den Fall, dass der Heizer vergaß Brennstoff nachzulegen, bestand die Gefahr, dass die Lok stehen blieb bzw. immer langsamer wurde.

Vor- und Nachteile

Im 20. Jahrhundert schließlich wurde die Rostfeuerung weiterentwickelt, wobei die Brennstoffzufuhr, aber auch die Vorwärtsbewegung, das Schüren und der Ascheabzug automatisiert wurden. Gegenüber anderen Feuerungsmethoden weist die Rostfeuerung mehrere Vorteile und Nachteile, wobei zu den Vorteilen eindeutig der einfache Aufbau und die einfache Bedienung gehören und auch ein günstiges Teillast- und Laständerungsverfahren, sowie der geringe Eigen-Energiebedarf.