Parkett – Entwicklung bis heute


Schon immer war Holzfußböden in Europa beliebt – und zwar schon seit dem Mittelalter, wobei man im 13. Jahrhundert ausschließlich rohe Bohlen verwendete, die man einfach nebeneinander legte. Später verwendete man gehobelte Dielen aus Weichhölzern wie zum Beispiel aus Tanne, aus Fichte oder auf Kiefer. Auf diesen Böden beruhend entwickelte sich im 16. Jahrhundert das Parkett. Dieser Bodenbelag bedürfte allerdings einer schon größerer Bearbeitungsschritte, weil das Holz, aus dem das Parkett gefertigt wurde, auch gebeizt wurde. Die Verarbeitung von Edelhölzern kam allerdings erst im 17. Jahrhundert auf, wobei auch schon im 16. Jahrhundert auf, weil es auch hier schon viele Kolonien gab, aus denen man allerlei Produkte einführte auf den europäischen Markt.

Dauerhafter Bodenbelag

Heute noch kann man Parkettböden aus dieser Zeit in Schlössern und Palästen rund um den Erdball bewundern. Denn nicht nur in Europa, sondern auch in Asien wurde der Parkettboden verlegt, wenn es darum ging einen dauerhaft schönen Bodenbelag zu schaffen, der auch sehr glänzt. Allerdings hielten zum Beispiel die Japaner und Chinesen an ihren traditionellen Bambusbelagen bis heute fest.

Private Haushalte

Das Parkett findet heute vor allem sehr großen Anklang bei den privaten Haushalten, die Parkett vor allem aus dem Grund wählen, weil es sich hier um einen Bodenbelag handelt, der sehr langlebig ist, auch wenn er im Gegensatz zu Laminat doch etwas teurer zu bekommen ist. Der Nachteil von Parkett ist allerdings, dass der Bodenbelag recht eintönig aussehen kann, im Gegensatz zu Laminat. Allerdings kann man auch bei Parkett sehr viele Farbschattierungen bekommen, wobei die Auswahl allerdings bis heute nicht so groß ist wie bei Laminat.