Unisex-Tarife auf dem Prüfstand


Gleichberechtigung ist etwas, für was die Menschen auf der ganzen Welt schon lange eintreten. Im Zuge der Gleichbehandlung von Mann und Frau ist allerdings auch in den westlichen Industrienationen noch jede Menge Arbeit zu leisten, weil Frauen bis heute fast überall weitaus schlechter für die gleiche Arbeit bezahlt werden als Männer. In einer Hinsicht hat die EU nun für Gleichheit gesorgt, und zwar im Versicherungswesen. Vor einiger Zeit wurde die Umsetzung der EU-Gleichstellungsrichtlinien auf den Weg gebracht, was im Versicherungsbereich für eine vollkommen neue Tarifwelt gesorgt hat.

Gleichstellung zwischen Mann und Frau in der Versicherung

Bisher wurden die Tarifprämien geschlechterspezifisch kalkuliert, was nun jedoch nicht mehr der Fall sein darf. Vor allem hatte diese Auswirkungen auf die Personenversicherungen, wie die Lebens- oder Krankenversicherung, aber auch die Kfz-Versicherung. Bisher wurde allerdings auch das Geschlecht herangezogen, wenn es um die Höhe bzw. die Berechnung der Tarife ging, was wegen der unterschiedlichen statistischen Lebenserwartungen von Mann und Frau allerdings zu erheblichen Unterschieden führte bei den Prämien. Auswirkungen hat dies natürlich auch auf die Beiträge der Lebens- und Rentenversicherung.

Vergleich lohnt

Die Vergünstigungen, die vor allem Frauen hatten wegen der höheren Lebenserwartung, mussten nun auf Betreiben der EU gestrichen werden. Dabei ist die Verschlechterung der Konditionen aber so verteilt, damit die Verbesserungen für das jeweils andere Geschlecht recht minimal ausfallen. Letztlich sind die Unisex-Tarife allerdings für die meisten Versicherten ohne Vorteile. Die Versicherungen indes streichen höhere Beitragseinnahmen ein. Mehr denn je lohnt sich aus diesem Grund heute ein Vergleich der Angebote im Internet, und zwar auf vergleichen-und-sparen.de.