Wärmerückgewinnung – Vorteile und Anwendungsgebiete


Erneuerbare Energien und das Schonen der Umwelt stehen seit einigen Jahren im Fokus der Politik und Medien. Immer wieder ist zu vernehmen, dass neue Methoden entwickelt worden sind, die sich noch effizienter und noch umweltschonender gestalten. Eine solche Methode wäre etwa die Wärmerückgewinnung. Hierbei handelt es sich um einen zentralen Begriff, der in vielen Bereichen von Bedeutung ist.

Zwei elementare Faktoren können durch die Wärmerückgewinnung verringert werden. Zum einen ist das die Anschlussleistung und zum anderen der Energieverbrauch selbst. Außerdem können Heizkessel und sonstige dazugehörige Teile verkleinert werden oder gar entfallen. Des Weiteren können Kosten für Investitionen und Betrieb verringert werden. Ebenfalls interessant und von Vorteile ist die Verringerung der Schadstoffemissionen. Für das Eigenheim ist interessant, dass die Temperaturdifferenz verkleinert wird, so dass der Wohnkomfort erhöht werden kann.

Die Vorteile der Wärmerückgewinnung klingen einleuchten, doch wo liegen nun die Anwendungsgebiete? Zwei davon werden nun kurz vorgestellt. Zum einen betrifft dies den Luftwechsel. Auf diese Methode greifen beispielsweise Passivhäuser zurück. Prinzipiell wird hierbei der Energieinhalt der Abluft genutzt um die Zuluft temperieren zu können. Das heißt, dass im Sommer die Luft gekühlt und im Winter die Luft erwärmt wird. Des Weiteren ist von Vorteil, dass der Verbraucher Frischluft erhält, obwohl alle Fenster geschlossen sind. Auch Feuchtigkeit wird der Luft auf diese Art und Weise hinzugefügt. Bei Neubauten kommt diese Technologie immer häufiger zum Einsatz.

Des Weiteren findet Wärmerückgewinnung auch beim Abwasser statt. Es muss Klarheit darüber vorherrschen, dass das meiste warme Wasser im Haushalt der Körperpflege dient. Im Prinzip gestaltet sich die Technologie an dieser Stelle sehr simpel. Wird warmes Wasser aufgedreht, so muss dieses auch wieder abfließen Der sogenannte Falleitung-Wärmetauscher kühlt das abfließende Wasser und wärmt das zufließende Wasser auf. Durch diese gewiefte Technologie lassen sich bis zu 35% Energie sparen.