Ärgernis Wasserrohrbruch & seine Folgen


Ein Wasserrohrbruch ist immer ein großes Ärgernis und meistens mit hohen Folgekosten verbunden. Leider kann ein Rohrbruch zudem Jeden treffen. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein: Das Wasserrohr könnte beispielsweise bei Bauarbeiten werden. Gerade bei älteren Gebäuden, bei denen die Baupläne oft nicht mehr vorhanden oder ungenau sind, ist dies einer der häufigsten Ursachen. Glücklicherweise ist es bei Bauarbeiten oft der Fall, dass das Leck in der Leitung oft sofort entdeckt wird, wodurch unter Umständen einige Folgeschäden vermieden werden können.
Aber die alten Rohre können auch durch Korrosion oder Materialermüdung undicht werden. Auch Frost kann zu Schäden in den Wasserleitungen führen. Hier ist dann oft das Problem, dass die Leckage nicht sofort entdeckt wird, da sie häufig von Mauern und Bodenbelägen verdeckt sind. Je länger es dauert, bis ein solcher Mangel behoben wird, desto größer können die Schäden eines folgenden Wasserbruchs ausfallen.

Mögliche Folgeschäden und deren Kosten

Die Größe der Folgeschäden und die Höhe der daraus resultierenden Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Daher lässt sich keine Verallgemeinerung über die Folgekosten eines Wasserrohrbruchs treffen! Einen genauen Kostenvoranschlag werden Sie nur von einem Sanitärfachmann erhalten, der das Ausmaß des Schadens mit kundigem Blick einschätzt und alle notwendigen Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen sowie deren Kosten genau kalkulieren kann. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Als Faustformel gilt: Je eher der Rohrbruch entdeckt wird, umso mehr Folgeschäden können verhindert werden. Tritt das Wasser direkt aus, sollte man zunächst den Hauptwasserhahn zudrehen und das Wasser wegputzen. Besonders verdeckte Leckagen werden jedoch häufig erst sehr spät erkannt, was dazu führen kann, dass das Mauerwerk und der Estrich bereits aufweichen und die Bausubstanz so nachhaltig geschädigt werden können. Auf jeden Fall muss das kaputte Teilstück frei gelegt und ersetzt werden, so dass die Wände oder der Boden aufgestemmt werden müssen. Danach muss die Bausubstanz getrocknet werden um die Bildung von Schimmel zu vermeiden. Im Anschluss an diese Bauarbeiten muss die Stelle natürlich wieder mit Tapeten oder Bodenbelag wieder verkleidet werden. Da jedoch oft von den alten Wand- oder Bodenverkleidungen nichts mehr vorhanden ist, ist man häufig gezwungen, diese im gesamten Raum zu ersetzten.