Billigflieger lohnen sich nur mit Handgepäck


Alle, die schon einmal nach einem Flugschnäppchen bei Ryanair & Co gesucht haben werden das kennen: Hat man einen günstigen Flug gefunden, kann sich der Flug bei der Buchung durch zahlreiche Zusatzgebühren schnell auf ein Vielfaches des eigentlichen Flugpreises erhöhen.

Besonders hoch sind die Zusatzgebühren für das Aufgeben für Gepäck, die pro Gepäckstück je nach Airline zwischen 15 und 50 Euro liegen. Richtige Schnäppchen kann man bei den Billigfliegern daher nur machen, wenn man auf das Aufgeben von Gepäck verzichtet und ausschließlich mit Handgepäck fliegt.

Um bei einer längeren Reise von einer Woche oder einem noch längeren Zeitraum nur mit Handgepäck auszukommen, ist es vorallem wichtig, dass man ein Handgepäckstück verwendet, deren Maße die Handgepäckbestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft maximal ausnutzt und gleichzeitig ein möglichst geringes Eigengewicht hat, damit man möglichst viel Gepäck einpacken kann bevor man das Gewichtslimit erreicht hat.

Ein weiterer Tipp, um beim Handgepäck von Ryanair & Co Gewicht zu sparen ist es schwere Kleidungsstücke, wie Jeans, dicke Pullover oder Wanderstiefel beim Flug zu tragen und im Handgepäckstück leichte Kleidung wie Shorts, Flip Flops und T-Shirts zu transportieren. Da Dinge, die man in der Jacken- oder Manteltasche transportiert nicht zum Handgepäck zählen, empfiehlt es sich außerdem kleine schwere Gegenstände wie Akkus für das Notebook, Batterien oder eine Reiseführer während des Fluges in die Jacke- oder Manteltasche zu stecken.

Merkt man beim Packen, dass man mit Handgepäck alleine trotz der genannten Tipps nicht auskommt, dann sollte man das Frachtgepäck auf jeden Fall rechtzeitig online dazubuchen. Meldet man es nämlich erst beim Check-in nachträglich an, dann können die Gebühren schnell um ein Vielfaches höher liegen.

Um beim Check-in böse Überraschungen zu vermeiden, sollte man außerdem die Handgepäckbestimmungen der gebuchten Fluggesellschaften genau studieren. Denn leider gibt es für das Handgepäck bei Flugreisen keinen einheitlichen Standard und jede Fluggesellschaft legt selbst fest, wie schwer und wie groß das Handgepäck sein und aus wie vielen Teilen es bestehen darf.