Mit einer Nisthilfe Insekten Eiablageplätze zur Verfügung stellen


Immer mehr Naturlandschaft fällt Bauprojekten und wirtschaftlichen Interessen zum Opfer. Die Leidtragenden sind die Tiere und Pflanzen, denen ihr Lebensraum genommen wird. Damit für sie eine weitere Existenz möglich wird, bedarf es Menschen, denen der Naturschutz am Herzen liegt. Eine Möglichkeit, den Tieren unterstützend unter die Arme zu greifen, stellt eine vom Menschen geschaffene Nisthilfe-Insekten-Wildbienen dar. Die Tiere nehmen die Bauten gerne als Kinderstube für ihre Nachkommen an.

Nisthilfe Insekten: Wildbienen und Solitärwespen

Bienen, die in keinem Staatsgefüge integriert sind, suchen sich Öffnungen in Hölzern, Steinen oder im Erdboden, um dort ihre Eier abzulegen. Alternativ werden auch hohle Pflanzenstängel belegt. Mit in Holz oder Stein gebohrten, etwa 10 cm tiefen und bis zu 1 cm breiten Löchern erhalten Wildbienen und Solitärwespen der Natur nachgeahmte Nistmöglichkeiten. Die Bienenweibchen deponieren dort nicht nur ihre Eier, sie fügen auch noch Nektar hinzu, damit die frisch geschlüpften Larven sofort etwas Nahrhaftes vorfinden. Solitärbienen bestücken die Nistplätze mit Blattläusen und anderen Insekten, weil ihre Jungen Protein brauchen. Zum Schloss erfolgt noch die Schließung des Brutplatzes mit Lehm oder Zellulose.

Nisthilfe Insekten: Standort

Häuschen, die mit Bohrlöchern für die Brut von Wildbienen und einzeln lebenden Wespen oder Strohhalmen versehen sind, werden Insektenhotels genannt. Als Standort eignet sich jeder Garten. Die Nisthilfe für Insekten sollte jedoch eine Überdachung besitzen, um vor Regen und Schnee geschützt zu sein. Da die als Single lebenden Wespen und Bienen nicht ihr gesamtes Volk verteidigen müssen, verhalten sie sich friedvoller als Honigbienen oder die Gemeinen Wespen. Es besteht somit nur dann die Gefahr, dass an der Nisthilfe Insekten stechen, wenn sie vom Menschen ernsthaft bedroht werden.