Mietminderung wegen Schimmel


Das Dauerstreitthema im Mieterdschungel ist der Schimmel. Feuchte Wände in der Wohnung sind keine Seltenheit und immer wieder das Thema zwischen den Parteien. Wenn der Mieter sein Mietrecht beim Vermieter durchsetzen möchte dann muss er vorab den Vermieter über den Schimmel informieren und ihm die Stellen in der Wohnung zeigen. Eine Mietminderung wegen Schimmel ist nur dann durchzusetzen wenn der Vermieter die Chance bekommen konnte den Schaden schnellstmöglich zu beheben. Innerhalb von vier Wochen sollte der Vermieter reagiert haben und den Schimmel beseitigt haben. Danach kann eine Mietminderung in Anspruch genommen werden. Die Information des Vermieters sowie  die Frist zur Behebung des Schadens sind also die Vorgehensweise für den Mieter. Der Befall von Schimmel in der Wohnung liegt mit 40 Prozent auf Platz 1 der häufigsten Mietmängel in Deutschland. Danach kommen defekte Heizungen und feuchte Wände. Viele der Betroffenen können mit  einer Mietminderung ihr Recht auf eine schimmelfreie Wohnung durchsetzen.

Hier auf Mietminderung.org kann der Geschädigte erfahren was zu tun ist und wie die Chancen stehen auch beim eigenen Vermieter einen Vorstoß zu wagen ohne sich darum  zu Sorgen hinterher kein Recht zu bekommen. Mietminderungstabellen können darüber Auskunft geben ob man mit der Höhe der einbehaltenen Miete richtig liegt oder nicht. Bis zu 100 Prozent kann hier eine Mietminderung sein wenn der Schimmelbefall, der ja auch gesundheitsschädlich ist, nicht schnellstens behoben wird. Vorsicht ist aber immer geboten mit einer zu schnellen Mietminderung auch wenn es ärgerlich ist. Grundsätzlich gilt: Erst wenn der Vermieter vom Schaden weiß kann mit einer Mietminderung geantwortet werden. Einfach nur die Miete kürzen ist keine Lösung! Der Vermieter ist gesetzlich dazu verpflichtet  die Wohnräume in einem bewohnbaren und gutem Zustand zu halten. Darauf kann sich jeder Mieter berufen.