Beckenbodentraining beugt Inkontinenz vor


Der Beckenboden ist bei den meisten Menschen der am wenigsten beachtete Körperteil. Dabei führt er ganz zu Unrecht und vor allem zum Schaden dieser Personen ein Schattendasein. Seine Nicht-Beachtung führt in vielen Fällen nach einigen Jahren – vor allem bei Frauen – zu Inkontinenz. Laut der Deutschen Kontinenzgesellschaft leiden etwa 8 bis 9 Millionen Deutsche unter Inkontinenz – das sind etwa 10% der Bevölkerung! Wie weit verbreitet das Problem Inkontinenz ist, kann man auch daran erkennen, dass einschlägige Firmen ihre Produkte im Fernsehen zur Primetime bewerben.
Viele inkontinente Personen, darunter verstehe ich auch Männer, die nach einer Prostata-OP ebenfalls zumindest vorübergehend inkontinent werden können, ziehen sich aus dem sozialen Umfeld zurück, weil sie sich schämen, ihr „Problem“ der Harninkontinenz oder Blasenschwäche offen anzusprechen und es oft nicht einmal dem Hausarzt anvertrauen. Dabei könnte ihnen ganz leicht geholfen werden – mit Beckenbodentraining.
Beckenbodentraining ist ein bewährtes Mittel, um Inkontinenz vorzubeugen und auch zu bekämpfen. Als Vorbeugung kann es ganz einfach in den Alltag – völlig ohne Zeitaufwand eingebaut werden, ja man braucht weder ein Gerät dazu noch muss man sich entsprechend kleiden. Beckenbodenübungen können überall praktiziert werden: beim Duschen, beim Zubereiten des Frühstücks, im Auto an der roten Ampel, wenn man im Supermarkt an der Kasse warten muss, beim Fernsehen, beim Telefonieren – der Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt.
Wenn allerdings bereits Inkontinenz vorhanden ist, muss man wahrscheinlich anfangs intensiver trainieren, eventuell ist angezeigt, ein paar Trainingseinheiten mit einem Physiotherapeuten oder einer Physiotherapeutin zu absolvieren. Wenn dann allerdings Erfolg eingetreten ist, sollte man unbedingt das Training in seinen Tagesablauf einbauen, um das erreichte Ziel nicht wieder zu verlieren.
Viel Wissenswertes zum Thema Inkontinenz und Beckenbodentraining für Frauen und Männer erfahren Sie auf dem Blog http://www.das-beckenbodentraining.com.