Überwachungstechnik im großen und kleinen Stil


Der Begriff „Überwachungstechnik“ kann von diversen Blickwinkeln aus betrachtet werden. Es kommt auf die Perspektive an. Überwachungen können im kleinen Rahmen, aber auch auf weiter Ebene stattfinden. Der ganz normale Verbraucher kann genauso damit konfrontiert werden wie Unternehmen oder auch Verbrecher. Wie der Terminus Überwachungstechnik schon andeutet, geht es hierbei um technische Geräte, die eingesetzt werden, um Menschen oder auch Objekte zu überwachen. So sollen nun Microsoft und die New Yorker Polizei gemeinsam ein riesiges Überwachungssystem ausgeklügelt haben, das jetzt auf Käufer wartet.

Das sogenannte Domain Awareness System (DAS) hat bislang 30 und 40 Millionen US-Dollar gekostet und sollte eigentlich lediglich zur Terrorismusabwehr eingesetzt werden. Inzwischen wird es jedoch auch zur Verbrechensbekämpfung eingesetzt. Andere Behörden und Bürgermeister scheinen nun aber so angetan von den Fähigkeiten des DAS sein, dass sie einen Kauf in Erwägung ziehen. Der Zugang zur Software wäre jedoch nicht ganz so billig – einige Millionen Dollar müssten nun schon auf den Tisch geblättert werden.

Die Überwachungstechnik ist natürlich nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika ein wichtiges Thema, sondern auch in Europa. So ist es derzeit ein Anliegen der EU Umweltsünder, Terroristen und auch Piraten mithilfe eines Überwachungssystems auf hoher See von ihrem Treiben abzuhalten bzw. die Sünder aufzudecken. Der Forschungssatellit „AISat“ soll in Zukunft Signale des automatischen Identifikationssystems (AIS) empfangen, das vorschriftsmäßig fast alle Seeschiffe nach internationalen Vorschriften an Bord haben müssen. Es gebraucht UKW-Frequenzen und reicht etwa 20 Seemeilen weit. Beim Empfang über Satelliten gibt es bislang jedoch noch Schwierigkeiten, insbesondere in dicht befahrenen Gebieten. Dieses System ist übrigens in Bremen entwickelt worden.

Wie einleitend bereits angedeutet, kommt Überwachungstechnik auch im kleinen Rahmen zum Tragen, beispielsweise wenn es darum geht, für mehr Sicherheit auf Privatgrundstücken oder Firmengelände zu sorgen. Das diesbezügliche Angebot ist groß, entscheidend ist, sich ausreichend beraten zu lassen, bevor Geld investiert wird.