Hotel am Festspielhaus Bayerischer Hof in Baden-Baden


Gerade auf der anderen Seite dem „Festspielhaus“ ist das familiengeführte Hotel im Herzen von Baden-Baden zentral befindlich. Es sind bloß ein paar Minuten zu Fuss bis zum Kurhaus, zur Altstadt, Casino und dem Einkaufsviertel.

Auf bequem möblierte Zimmer, von denen eine große Anzahl über einen eignen Balkon verfügen, freuen Sie sich im Hotel am Festspielhaus Bayerischer Hof. Am Morgen erwartet Sie ein nährstoffreiches und facettenreiches Frühstücksbuffet, das im Zimmerpreis beinhaltet ist. Das Restaurant Paganini am Festspielhaus serviert köstliche italienische Spezialitäten, die Sie bei guter Wetterlage auf der Terrasse genießen können.

Sowohl bei der Einfahrt in den Bahnhof Baden-Baden zur Begrüßung als auch zum Abschied bei der Abfahrt bot sich Besuchern und Einheimischen, die mit der Eisenbahn reisten, das geläufige Bild des auf der anderen Straßenseite gelegenen Hotels „Bayerischer Hof“, an welchem des Öfteren in großflächigen Bannern für bestimmte Speisen und Getränke geworben wurde.

Im Jahr 1825 konnte der Bierbrauer Anselm Görger nicht vorausahnen, dass die Endstation der Stichbahn Baden-Baden-Oos 20 Jahre danach in direkter Nachbarschaft seines Hauses errichtet sollte. An der Landstraße, die die Stadt mit dem kleinen Ort Scheuern verband, hatte er, ausgerüstet mit der Lizenz, Bier zu brauen und auszuschenken, ein zweigeschossiges Haus mit Kellergewölben und Nebengebäuden errichtet. Die Familie Görger vermietete neben dem Bier- und später auch Weinausschank Gästezimmer und konnte im August 1829 den Lyriker Justinus Kerner mit Familie, willkommen heißen, einen ihrer vermutlich prominentesten Gäste.

Gasthaus „Zum Grünen Berg“ nannte Anselm Görger sein Haus, als er 1845 endlich die volle Wirtschaftskonzession bekommen hatte. Wertgeschätzt wurde das Gasthaus vor allem von Einheimischen, die im schattigen Wirtsgarten ihren Durst stillten oder an den Wochenenden an allerlei angebotenen Vergnügungen teilnahmen.

Nach Anselm Görgers Ableben im Jahr 1862 wurde das Anwesen an Emil Krieg verkauft. Dieser gab die Brauerei auf und gestaltete das Haus zum Hotel „Bayerischer Hof“ um. Der Maßstab des gut-bürgerlichen, ganzjährig geöffneten Hotels wurde von den nachfolgenden Inhabern und Pächtern, die das Haus mehrfach um- und ausbauten, erhalten und ließen es wegen seiner Nebenräume zum beliebten Vereinslokal und einer attraktiven Adresse für Familienfeiern werden.

Wesentliche Renovierungs-Maßnahmen blieben aus, obwohl das Haus nach dem Zweiten Weltkrieg als erstes wieder zur Benutzung als Hotel und Restaurant frei gegeben worden war. Seine Anziehungskraft verringerte sich. Lediglich der Keller des Hauses wirkte wie magnetisch und zog alles, was Rang und Namen sowohl in der Stadt als auch unter deren Besuchern hatte, an. Das damals renommierteste unter den wenigen Nachtlokalen der Stadt, beherbergte der ehemalige Bierkeller „Pits Club“ von 1964 bis 1989. In erneuerter Gestalt zeigt sich heute das „Hotel Bayerischer Hof“.