Wikinger und ihre Schwerter


Wilde Wikinger, tapfere Ritter, furchtlose Samurai und die alten Römer, sie alle eint die eine legendäre Waffe, das Schwert. Eine faszinierende Waffe, eine Waffe für den Kampf Mann gegen Mann. Eine Waffe für den Zweikampf von Angesicht zu Angesicht, Auge in Auge. In allen Kulturen und in allen Zeitaltern waren die Kämpfer die mit dem Schwert kämpften am höchsten geachtet.

Das Schwert als Waffe hat eine sehr lange Geschichte, schon die alten Ägypter schätzten es. Das Schwert tritt mit der Erfindung der Metalle seinen Siegeszug an, anfangs noch aus Bronze aber bald schon aus Eisen. Das Schwert treibt die Schmiedekunst und die Metallgewinnung und -verarbeitung voran. Das Schwert wird so zum Motor von allem, was sich um Metalle dreht. Eisenvorkommen werden erschlossen, neue bessere Eisenlegierungen werden zusammengestellt, und der Stahl erfunden. Stahl kann die unterschiedlichsten Eigenschaften haben, er kann hart und spröde sein, aber auch zäh und elastisch. Beide Eigenschaften sind für ein Schwert notwendig, es muss hart sein, um die Schläge Klinge auf Klinge aus zu halten, aber es muss auch eine gewisse Elastizität aufweisen, damit es dabei nicht zerbricht.

Ist es aber zu elastisch, wird es weich, es verformt sich und bekommt Scharten beim Fechten. Die ideale Mischung ist entscheidend für ein gutes Schwert, sie kann aus einem guten ein perfektes Schwert machen. Doch nicht allein die Stahllegierung, sondern in hohem Maße die Kunstfertigkeit des Schmieds machen das perfekte Schwert. Die richtige Temperatur der Esse, das Abschrecken und das richtige Schmieden des Rohlings machen das beste aller Schwerter.