Mehr Wohnungseinbrüche, mehr Sicherheitstechnik fürs Haus


2012 wurden in ganz Deutschland 144.000 Einbrüche registriert, was eine sehr hohe Zahl ist und einen Anstieg in diesem Deliktbereich von 8,7 Prozent bedeutet. Bei den Wohnungseinbrüchen ist das große Problem offenbar, dass hier wesentlich weniger Ermittlungsansätze als bei anderen Delikten gegeben ist seitens der Polizei, die in vielen Städten der Situation machtlos gegenüber zu stehen scheint. Die Kriminalstatistik 2012 sollte jedem Hausbesitzer Anlass genug sein, dass er sich gegen Wohnungseinbrüche schützt, zum Beispiel mit einer Türsprechanlage von Eltro. Erfreulich ist in der Kriminalstatistik allerdings der Rückgang der Jugendkriminalität, da die Zahl der Tatverdächtigen zwischen 14 Jahren und 18 Jahren um 6,7 Prozent auf gut 200.000 Fälle gesunken ist.

Kriminalstatistik 2012

Und das obwohl die Jugendlichen in Deutschland nur wenige Möglichkeiten haben in diesem Alter irgendwo unterzukommen. Die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen im Bezug auf Gewalttaten ist dabei aber auch gesunken, und zwar um 14,6 Prozent auf gut 27.000 Fälle. Innenminister Friedrich hält dennoch den weiteren Ausbau der Videoüberwachung auf den öffentlichen Plätzen für unbedingt erforderlich, damit gewalttätige Übergriffe wie etwa an Bahnhöfen entgegengewirkt werden kann.

Einzelne Deliktbereiche gestiegen

Die Gesamtzahl der Delikte allgemein ist in Deutschland nur gering gestiegen, um 0,1 Prozent und lag damit erneut bei ca. 6 Millionen Straftaten. Die Aufklärungsrate in den verschiedenen Bereichen ist sehr unterschiedlich, blieb aber von 2011 bis 2012 unverändert hoch, und zwar bei ca. 54 Prozent. Markant war allerdings der Anstieg bei der Cyberkriminalität, und zwar um 7,5 Prozent. In diesem Bereich geht es um die Sabotage von Netzen oder um das Ausspähen und Abfangen von Daten.