Modern: Studenten-Gemeinschaft senkt Belastung im Studium


Die Problemstellung der Pflichtübungsblätter

Viele Studenten können das nachvollziehen: Fast jede Woche gibt es zu einer Lehrveranstaltung – in Analogie zu den Hausaufgaben in der Schule – einen Übungszettel, welches, im Laufe der Woche durchgearbeitet werden muss. Die Berechnungen sind zu übergeben und werden meistens binnen zwei Wochen bepunktet zurückgegeben. Infolgedessen bezieht ein Studierender Anregung und soll sein Lernen angleichen.

Das tönt simpel, kristallisiert sich aber als einen bedeutenden Sachverhalt.

Hoher Pegel

Der Pegel der Übungsblätter ist enorm hoch, weswegen ein Studierender alleine die Aufgaben nicht selten nicht ganz erarbeiten kann. Die Übungen sind auch alles andere als darauf ausgelegt, dass jemand sie alleine und ganz lösen kann. Sie überschreiten die Kenntnisse aus der Vorlesung und benötigen eigene Ermittlungen. Sowohl die Menge als auch die Qualität rühren daher, dass man in der Lehrveranstaltung kaum alles beibringen kann. Und da jeder Universitätsbediensteter der Ansicht ist, dass seine Lehrveranstaltung die wichtigste für die Lernenden ist, entwickelt sich für den Lernenden ein beachtlicher Zeitaufwand für die Vollendung aller Aufgaben eines Halbjahres.

Verpflichtung zur Abgabe

Die Abgabe ist verpflichtend, weshalb jede Woche aufs Neue ein Druck aufgebaut wird. Kaum ist eine Übungsaufgabe online, starten die Studenten mit dem Auseinandersetzen oder verschaffen sich erst einmal einen Überblick. Je näher der Abgabetermin kommt, desto verausgabter werden die Studierenden, weil sie erneut in der angegebenen Zeitspanne die Übungsaufgaben nicht zur Genüge gelöst haben. Da die Bearbeitungen bepunktet werden, müssen die Studenten notgedrungen damit leben, dass sie für nicht oder kaum bearbeitete Übungsaufgaben keine Punkte bekommen. Das sorgt zusätzlich für Frustration. Und davon hat man im Studium häufig genügend.

Prüfungsrelevant

Die Klausuren am Ende einer Vorlesung orientieren sich an den Aufgaben, so dass eine Nichtberücksichtigung nur eine Aufschiebung der Berechnung bedeutet. Gewiss ist es für einige eine Gepflogenheit, dass sie von der Schule her kennen, dass sie den zu paukenden Stoff sich erst vor der Prüfung reinziehen. Studenten die nicht selten ihre bearbeiteten Übungszettel eingereicht haben, können von den Berichtigungen lernen und sollen den Lerninhalt nur wiederholen. Wieder andere,die die Abgabe vernachlässigt haben, müssen in kurzer Zeit eine Aufgabenanzahl schaffen, für die andere ein Semester benötigt haben. Ohne die Musterlösungen aus den Tutorien fehlen einem die Beispielaufgaben für eine Klausur.

Korrektur

Die Korrekturen der Aufgaben übernehmen normalerweise andere Studierende, deren Qualifikation nur gering über den der Aufgabenlöser liegt. Diese werden oft als studentische Hilfskräfte eingestellt. Bei einem immer größeren Übungsbetrieb und mangelnden Fachkräften, sind die meisten Dozenten froh, wenn sie überhaupt einen Studenten mit entsprechender Qualifikation finden. Dadurch leidet die Qualität insgesamt. Für die Korrekteure ist es nur ein leichter und gut bezahlter Nebenjob. Der Bezug zu den Studenten fehlt völlig und die meisten vergessen, welche Schwierigkeiten sie selbst beim Lösen ähnlicher Übungsblätter gehabt haben. Eine Korrektur wirkt dann häufig willkürlich, nichts aussagend und nicht lehrreich. Bei Rückfragen werden die Beanstandungen der Studierenden normalerweise ignoriert, weil die Korrekteure selbst nicht kontrolliert werden.

Prüfungszulassung

Die Ergebnisse, die man auf die abzugebenden Übungen erhält, sind normalerweise Bestandteil der Prüfungszulassung oder Scheinerwerbs. Beim Haschen nach Credits sind Übungsblätter nur eine weitere Hürde. Die Kopplung der Ergebnisse der Übungszettel an eine Klausurzulassung wird von den Dozenten damit begründet, dass, wenn ein Studierender genügend Punkte in den Übungsblättern hat, er auch genügend Punkte in der Klausur erreichen wird. In der Realität wird die Selektion der Studierenden mit einer Klausur erweitert um eine zweite Selektion mit den Aufgaben. Dadurch lassen sich die Durchfallquoten allerdings schönen, da sie von Studenten bereinigt sind, die nicht zur Prüfung zugelassen sind.

Tutorien

Der Lernstoff wird aufgrund geringer Qualifikation der Tutoren durch die Besprechungen der Übungszettel in den überfüllten Tutorien nicht hinreichend übermittelt. Die Zeitnot, einen voll gepackten Übungszettel in 90 Minuten durch zu sprechen, wirkt sich auf den Umfang der Darstellung der Lösung aus. Es bleibt nicht ausreichend Zeit, jede Aufgaben so zu besprechen, dass fast alle Teilnehmer sie verstehen.

Um mit dem Druck fertig zu werden, gibt es einige bewährte Mittel:

Semester-Planung

Beim Zusammenstellen eines Stundenplans wird zumeist der Fehler gemacht, die Zeit für Übungszettel mit einzuplanen. Da Studenten zum Teil freie Hand bei der Auswahl der Vorlesungen für ein bestimmtes Semester haben, sollten sie bei der Wahl der Kurse mit Pflichtaufgaben die benötigte Zeit einplanen. Generell gilt die Faustregel, dass zwei Vorlesungen mit Abgabenpflicht für ein Semester ausreichen.

Lerngruppen suchen

Die Studenten, die Probleme mit den Aufgaben haben, sind keine Einzelfälle. Durch Lerngruppen können die Aufgaben untereinander aufgeteilt werden. Auch kann man sich gegenseitig motivieren und aufbauen. Aushänge am Schwarzen Brett einer Universität oder der Bibliothek hilft einem, Gleichgesinnte zu finden.

Nachhilfe im Studium ist nichts Unaussprechliches mehr

Obwohl private Nachhilfe zum größten Teil an Schüler gerichtet ist, sieht man ein immer weiter wachsendes Angebot an Nachhilfe für Studierende. Wenn man mit seinem Tutor unzufrieden ist, kann man den Besuch des Tutoriums vernachlässigen und sich einen viel besser qualifizierten Nachhilfelehrer suchen. Die mit ihm verbrachte Lernzeit ist häufig effektiver. Auch hier gilt es, sich an schwarzen Brettern vor Ort über Nachhilfeangebote zu informieren.

Online-Plattformen wie Uni-Spicker.de

Mit neuen Projekten wie dem Studentenportal Uni-Spicker.de, der die Pluspunkte einer Auktionsplattform und einer Online-Nachhilfe vereinigt, können Studenten ihren Studienstress verringern. Es besteht die Möglichkeit, ohne viel Arbeitsaufwand und kostenlos seine Pflichtaufgaben auf der Plattform online zu stellen und Angebote von fähigen Experten einzuholen. Nachdem man sich für einen Tutoren und sein Angebot entschieden hat, sendet dieser die Musterlösung über die Plattform zu. Dabei besteht keine Verpflichtung zur Auswahl eines Angebots. Falls einem die Bewertungen, die Dauer der Bearbeitung oder der Preis der Nachhilfe nicht gefallen, lässt man die Auktion einfach auslaufen. Alternativ kann man natürlich schon vor Auktionsende einen Experten wählen, falls man mit seinem Angebot einverstanden ist. Insbesondere bei mathematisch-naturwissenschaftlichen oder technischen Studiengängen ist Uni-Spicker.de der erste Anlaufpunkt.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Eine Kostenlose Registrierung, die strenge Diskretion und Anonymität und fehlende Gebühren für Nachhilfesuchende machen das Online-Portal sehr begehrt.

www.uni-spicker.de – Musterlösungen für Übungsblätter von Analysis-Experten