Australischen Wüstenechse im Terrarium – Die Bartagame


Bartagamen sind Reptilien, die ausschließlich in Australien zu finden sind. Es gibt insgesamt acht verschiedene Arten. Die Verbreitungsgebiete der unterschiedlichen Bartagamenarten sind quer über ganz Australien verteilt. Manche Arten wie die „Kleine Bartagame“ (nur auf den Houtman Abrolhos Inseln zu finden) gibt es nur in sehr kleinen Lebensräumen.

Die acht Bartagamenarten leben hauptsächlich in Halbwüsten und in Buschlandschaften. Es handelt sich also um ein eher trockenes Klima. Die Tiere legen sich zum Aufwärmen in die Sonne. Dadurch tanken die Reptilien ihre Energiereserven auf.

Die faszinierenden Bartagamen sind bereits sehr beliebt in den heimischen Wohnzimmern geworden. In Terrarien werden hauptsächlich zwei der acht Bartagamenarten gehalten, die Zwergbartagame und die streifenköpfige Bartagame. Besonders bei Anfängern im Bereich der Terraristik sind sie sehr beliebt, da die Tiere auch mal kleine Fehler bei der Haltung verzeihen.

Nichts desto trotz gibt es bei der Haltung von Bartagamen einiges zu beachten. Es muss ein ähnlicher Lebensraum hergestellt werden wie er in der freien Wildbahn zu finden ist. Das Klima im Bartagamenterrarium wird somit einer Halbwüste nachempfunden. Einen sehr interessanten Artikel zum „Terrarium für Bartagamen“ gibt es auf Terrarium-Wissen.de (siehe Link). Hier wird beschrieben, wie eine optimale Lebensumgebung für die Tiere hergestellt wird.

Ein sehr wichtiger Punkt ist die Luftfeuchtigkeit. Ähnlich wie in der Wüste, muss die Luftfeuchtigkeit tagsüber sehr niedrig sein. In der Nacht ist sie hingegen etwas höher. Genauso wichtig wie die Luftfeuchtigkeit ist die Temperatur. Im Terrarium müssen Bereiche mit unterschiedlichen Temperaturen hergestellt werden. Das wird mit der richtigen Technik und Beleuchtung ermöglicht.

Natürlich braucht die Bartagame auch ein passendes Terrarium. Dabei ist auf dir richtige Größe und das passende Material zu achten. Die meisten Bartagamenhalter verwenden Holzterrarien. Diese gibt es entweder fertig zu kaufen, als Bausatz oder der Halter baut das Terrarium selbst.

Den Punkt der Beleuchtung habe ich vorher bereits kurz erwähnt. Die richtige Beleuchtung ist von grundlegender Bedeutung für das Terrarium. Damit wird die Temperatur reguliert und die Sonne simuliert. Hierfür haben sich bestimmte Lampen wie Strahler und Spots als sehr praktikabel erwiesen. Auch auf diese Aspekte geht der Autor von Terrarium-Wissen.de noch etwas genauer ein.

Zum Schluss wäre da natürlich noch die passende Einrichtung fürs Bartagamen-Terrarium. Besonders wichtig ist die Terrarienrückwand und der Bodengrund. In den Bodengrund sollten die Tiere nach Möglichkeit Löscher und kleine Höhlen buddeln können. Mit Steinen und Ästen werden Versteckmöglichkeiten angeboten, die die Tiere als Rückzugsort benötigen.

Natürlich wollen die exotischen Echsen auch im Terrarium richtig ernährt werden. Bartagamen fressen im Grunde alles. Das Futterspektrum sollte daher wahlweise aus Insekten und Obst/Gemüse bestehen. Hier ist besonders auf abwechslungsreiche Kost zu achten.

Steht das Terrarium und wartet nur noch auf seinen Bewohner, dann kann der angehenden Halter seine Bartagame kaufen. Die beste Möglichkeit dafür sind Züchter, die die Tiere gut gepflegt haben und sie zu einem anständigen Preis verkaufen. Beim Kauf sollte man besonders auf die Gesundheit der Tiere achten. Auch sind die vorherrschenden Haltungsbedingungen beim Züchter ein gutes Indiz auf ein gesundes Tier. Am Ende bleibt nur noch der Transport ins heimische Terrarium. Und ab dann kann das Hobby Bartagame richtig beginnen. Die exotischen Tiere sind ein wahrer Hingucker in der Wohnung. Bei guter Pflege kann ein Halter bis zu 15 Jahre lang Freude an seiner  Echse haben.