Die Pflichten des Hundehalters in Bezug auf die Hinterlassenschaften des Vierbeiners


Es gibt vermutlich nichts Unangenehmeres als nach einem Besuch einer nahgelegenen Grünanlage heim zu kommen und zu merken, dass man in einen Hundehaufen getreten ist und den nun von den Schuhen entfernen muss.
Damit die Hundehalter keine Ausreden anbringen können, dass die Entsorgung der Hundehaufen zu umständlich sei, existieren in immer mehr Gemeinden die sogenannten Hundetoiletten, in denen die Hundekotbeutel sauber und simpel entsorgt werden können.

Doch nicht bloß die Verunreinigung der Straßen oder eben auch der Schuhe ist ein Argument, das dagegen spricht, sich nicht um die Entsorgung von Hundekot zu kümmern. Auch der hygienische Standpunkt ist nicht zu verachten, da sich vor allem Kleinkinder aber auch Erwachsene mit einem schwachen Immunsystem mit den Bakterien sehr einfach anstecken und lebensgefährlich krank werden können.

Um die Beseitigung des Hundekots so unkompliziert und hygienisch wie durchführbar zu machen, existieren an vielen Orten schon Entsorgungsmöglichkeiten wie die MIKA Hundetoiletten; ein Unternehmen, das seit 2005 Hundetoiletten, Abfallbehälter und Hygienezubehör herstellen. Neben den Hundetoiletten findet man  häufig ebenfalls einen Verteiler für kostenlose Hundekotbeutel, mit denen die Haufen schnell und einfach entsorgt werden können.

Im Moment gibt es keine für Deutschland allgemeingültige Verordnung, die die Beseitigung der Hinterlassenschaften von Hunden bestimmt. Bislang ist es immer noch Sache der Kommunen, das Problem auf die Reihe zu kriegen. Aber mehrheitlich ist es so, dass die Hundebesitzer verpflichtet sind, den Kot ihres Haustieres zu entsorgen, wenn sie sich nicht mehr auf dem privaten Anwesen befinden. Und daher werden vor allem in Grünanlagen oder Parks, in denen Hunde gestattet sind, kostenfreie Hundekot-Tüten zur Verfügung gestellt, die dann auch in den dort zu findenden Hundetoiletten fachgerecht entsorgt werden können.