Klassische und elektronische Publikation


Bei der klassischen Publikation auf sogenannten Druckerzeugnissen oder auch Printmedien genannt, handelt es sich um gedruckte Quellen. Jeder kennt die klassischen Druckerzeugnisse wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Kataloge, geografische Karten und Pläne sowie Postkarten, Kalender, Poster Plakate. Die klassische Publikation erfolgt überwiegend auf Papier in sämtlichen Größen mit Druckfarben und auf Druckmaschinen. Die Technologie schreitet schnell voran, denn neben den konventionellen Druckverfahren wie Offsetdruck, Siebdruck, Buchdruck und Zeitungsdruck drängt sich der Digitaldruck immer weiter in den Vordergrund.

Eines haben klassische Publikationen gemeinsam – das Gedruckte auf Papier hat eine sehr lange Lebensdauer. Gedruckte Informationsquellen können hunderte, ja sogar tausende von Jahren überdauern und haben einen Raritätswert.

Internet publishing – Infotainment der modernen Welt

Im Wandel der modernen Welt, bekommen elektronische Publikationen immer mehr Anhänger. Elektronische Publikationen erfolgen auf elektronischen Medien wie Videos, Podcasts, Computerspiele, digitale Nachschlagewerke und Netzpublikationen oder auch internet publishing genannt.

Für die Nutzung der elektronischen Publikationen wird ein digitales Abspielgerät für einen physikalischen Datenträger (z.B. DVD) benötigt bzw. kann über das Internet die Online-Publikation verfügbar gemacht werden.

Internet Publishing hat als Weiterentwicklung des herkömmlichen Rundfunks oder der klassischen Printmedien einen medienspezifischen Mehrwert in Form von Suchmöglichkeiten, Interaktivität, Multimedia, Hypertext und Kopierbarkeit.

Da die elektronische Publikation sehr kostspielig sein kann, hat sie sich nur in folgenden Bereichen durchgesetzt:

  • Mediatheken
  • Wissenschaftliche Fachartikel
  • Lernsoftware, Infotainment, Edutainment, E-Learning
  • Computerspiele
  • Software
  • Digitale Nachschlagewerke

Als wichtige Charakteristika für Netzpublikationen gilt, dass sie Metadaten wie Autor, Titel und Veröffentlichkeitsdatum aufweisen und es sich nicht nur um eine Ansammlung von Daten handelt.

Als Beispiele für Netzpublikationen können folgende Medien genannt werden:

  • E-Mail Newsletter
  • Elektronische Zeitschriften
  • Wikis
  • Weblogs
  • E-Books
  • Datenbanken
  • Webseiten

Die Langzeiterhaltung im Gegensatz zu klassischen Printmedien gestaltet sich durchaus schwieriger. Aufgrund der schnellen Entwicklung und Flüchtigkeit von Speichermedien und Software steht man vor einem großen Problem. Die Daten haben eine Haltbarkeit von ca. 50 Jahren – doch bereits nach 10 Jahren kann es sein, dass die Daten technisch nicht mehr gelesen werden können, da die Technik zu weit fortgeschritten ist und der Datenträger veraltet ist.