Der Karate Gi


Mit dem Karate Sport kam in den 1950er Jahren auch die Einheitskleidung für diesen Kampfsport, der Karate Gi auf den Markt. Allerdings gab es anfänglich noch keine einheitliche „Uniform“ für den Karate Sport, weshalb dieser Sport in der Kleidung der Judokas praktiziert wurde. Dass ein Karateka überhaupt eine einheitliche „Uniform“ trug, was unüblich. Die Trainings wurden früher in robuster Alltagskleidung durchgeführt.

Einführung von Einheitskleidung

Doch umso mehr dieser Kampfsport bekannt wurde, desto mehr begann auch das Interesse an einer eigenen einheitlichen „Uniform“. Bedingt durch die Einführung von einheitlicher Kleidung und eines Graduierungssystems wurde Karate in Europa erst so richtig bekannt und beliebt. So entstand der Karate Gi, der sich vom Judo Gi nur unwesentlich unterschied. Heute gibt es eine Reihe von Unternehmen, die sich der Herstellung vom Karate Gi verschrieben haben. Anders als beim Gi für den Judo-Sport wurden aktive Sportler bei der Entwicklung des Karate Gi einbezogen. Wie auch der Judo Gi ist der Karate Gi Weiß gehalten und es gibt heute auch verschiedenfarbige Gürtel.

Zubon, Obi und Uwagi

Jacke und auch Hose sind sehr robust und aus hochwertigen Materialien, wie die, die man auf http://www.kampfsport-24.com/ihr-kampfsport/karate/karate-anzuege kaufen kann. Der Karate Gi besteht aus einer einfachen an der Hüfte geschnürten weißen Hose und einer Jacke. Die Hose wird auch als Zubon und die Jacke als Uwagi bezeichnet. Der Gürtel, der die Jacke hält wird als Obi bezeichnet. Die Karatefans, die sich auch intensiv mit der Geschichte des Karate befasst haben, wissen, dass die einheitliche Kleidung als Uniform und das Graduierungssystem nach Gürtelfarben insbesondere als Hierarchie nach den militärischen Dienstgraden zu verstehen ist.