Entschlackung – was steckt dahinter?


Beim Thema Entschlackung streiten sich die Geister, denn viele halten die Entschlackung für Humbug und eine Sache, die man allerhöchstens vor Jahrzehnten in der Medizin anwandte, dort aber schon längst nicht mehr zeitgemäß hält, andere schwören auf die Entschlackung und fühlen sich nach der Durchführung auch wesentlich entspannter und zufriedener und fitter. Besonders im Frühling kommt dieses Thema in den zahlreichen Gesundheitsblogs und Gesundheitszeitschriften auf den Tisch und der Run auf den Entschlackungs Shop und dessen Produkte beginnt. Hier handelt es sich um meist natürliche Produkte, die den Körper nicht belasten und die Abläufe im Körper nicht weiter beeinflussen.

Schlacken

Es gibt natürlich immer noch sehr viele Verbraucher, die überhaupt nicht wissen, was Entschlackung ist: Entschlackung bedeutet vor allem den Körper von Schlacken, von den Verbrennungsrückständen zu befreien. Es handelt sich hier um mutmaßliche Giftstoffe und schädliche Stoffwechselprodukte, die bisher nicht ausgeschieden wurden. Tatsache ist, dass sich die Wirkweisen von einer Entschlackung nicht nachweisen lassen. Die Entschlackung wird allerdings auch meist mit Fastenkuren gleichgesetzt, was so nicht richtig ist.

Fasten

Denn die Ausleitung von Giftstoffen kann nur dann stattfinden, wenn dem Körper auch regelmäßig Nahrung zugeführt wird, und zwar im Bezug auf den Basen-Haushalt, der reguliert werden muss. Fasten ist indes der Verzicht auf Nahrung für eine gewisse Zeit, wobei es hier heute sehr viele Auslegungsformen gibt. Viele Menschen fasten zwischen Aschermittwoch und Ostern in der Weise, dass sie keinen Alkohol trinken, andere rauchen nicht. Auch dies ist eine Art von Entschlackung, weil dem Körper in diesem Fall keine schädlichen Stoffe zugeführt werden, die dann ausgeleitet werden müssen.