Vegan leben ist gesund


Geht es um die Ernährung, dann schauen wir nicht nur darauf, was wir selbst essen, sondern auch was von anderen so verspeist wird. Wer gerne fettiges Fleisch ist, der gerät dabei genauso in Fadenkreuz, wie die Veganer, nur dass derjenige, der reichlich und gerne fettiges Fleisch isst auf Dauer seine Gesundheit gefährdet. Die Veganer stehen bei vielen, die sich über diese Ernährungsweise nicht ausführlich informiert haben, im Fadenkreuz, weil von diesen gedacht wird, dass sie auch ungesund leben. Doch Veganer ernähren sich weder einseitig, noch haben sie mit irgendwelchen Mangelerscheinungen zu kämpfen.

Vorurteile halten sich hartnäckig

Gerade aber dieses Vorurteil hält sich recht hartnäckig in unserer Gesellschaft. Eventuell trägt dieses sogar dazu bei, dass sehr viele doch nicht zum Veganismus übergehen und sich weiterhin – aus der Sicht der Veganer wiederum – ungesund ernähren. Tatsache ist, dass vegane (und auch vegetarische) Ernährung Eiweiße, Fette, aber auch Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die der Körper benötigt. Die Veganer können inzwischen Skeptiker auf Studien verweisen, die dies auch belegen, wie die ADA-Studie. Hierbei handelt es sich um ein Positionspapier der Amerikanischen Gesellschaft der Ernährungswissenschaftler (ADA).

ADA-Studie

Diese Studie besagt grob zusammengefasst, dass die vegane Ernährung für jede Lebensphase geeignet ist, auch für Schwangere, für junge Mütter in der Stillzeit, für Kinder und für Jugendliche. Aufgrund dieser und weiterer Studien ist heute in der Gesellschaft auch schon ein kleiner Wandel zu erkennen – hin zur Anerkennung der veganen Lebensweise und dem Aufhören des Nachfragens, ob es dem Veganer auch an nichts mangelt. Vegane Weihnachtsgeschenke haben 2013 vermutlich noch mehr Anhänger.