Outsourcing und seine Vor-und Nachteile


Große Unternehmen sind daran interessiert ihren Gewinn so gut es geht zu maximieren. Eine Arbeit im allgemeinen Sinn wird vom Auftraggeber bezahlt. Der Arbeitnehmer steht in Verbindung mit seiner Firma. Er weiß, warum und wofür er arbeitet. Doch immer mehr Arbeitsprozesse werden von den Big Unternehmen ausgelagert. Das heißt, gewisse Arbeitsprozesse, gewisse Arbeitsschritte werden nicht mehr innerhalb des Unternehmens erledigt. Sie werden in ferne Länder ausgelagert. Der Grund liegt auf der Hand.

Outsourcing ist schlicht ausgedrückt die Auslagerung der Sekundärfunktionen. So können sich die Unternehmen auf das Kerngeschäft konzentrieren. Die Unternehmen setzen all ihre Kraft in die eigene betriebliche Leistungserstellung. Der große Vorteil bei Outsourcing ist die Kostenersparnis. Darauf läuft es letztendlich hinaus. Die Arbeitskräfte in den fernen und meist armen Ländern kosten dem Großunternehmen fast nichts. Das Unternehmen kann durch die Auslagerung der Arbeit auch Kosten für die dafür benötigten Maschinen und deren Instandhaltung sparen.

Outsourcing ist eine Methode, wie man durch das Auslagern schnellen und rentablen Profit einstreichen kann. Kaum ein großes Unternehmen ist noch interessiert, jeden einzelnen Arbeitsschritt im Mutterland durchzuziehen. Durch den Fremdbezug kann das Unternehmen zudem noch von steuerlichen Vorteilen profitieren. Es sind auch qualitative Vorteile ersichtlich. Denn die spezialisierten Anbieter können mit hervorragender Arbeit aufwarten.

Für die armen Länder dieser Welt ist die Auslagerung der großen westlichen Welt Fluch und Segen zugleich. Es werden durch das Outsourcing enorm viele Arbeitsplätze geschaffen. Somit können viele in den Fabriken Arbeit finden und ihre Familien versorgen. Ein großer Nachteil jedoch sind die Rahmenbedingungen .Schlecht bezahlte Jobs, eine lange Arbeitszeit, bis zu 12 Stunden am Tag, und ein unglaubliches, schier unzumutbares Arbeitsklima. Den Vorteil der Auslagerung haben im Groben und Ganzen nur die Großunternehmen im Westen. Man muss heutzutage froh sein, einer geregelten Arbeit nachgehen zu können, das ist in den Industrieländern ebenso wichtig wie in den sogenannten Entwicklungsländern.