Ein sicheres Gefühl – Sicherheitstechnik für Zuhause


Die Anzahl der Einbrüche war in Österreich lange Zeit rückläufig, dieser positive Trend schwenkt leider wieder ins Negative um. Hauptursache dafür sind die steigenden Einbruchsdelikte in der Hauptstadt Wien, welche für einen gesamt betrachteten bundesweiten Anstieg sorgen. Während in den anderen Bundesländern die Einbruchsdelikte weiterhin leicht rückläufig sind, erlebt Wien in den letzten zwei bis drei Jahren einen ungewöhnlich hohen Anstieg.
Ein Großteil der Einbrüche, in Wohnungen, Betriebe, Läden und Häuser kann als Spontandelikte verbucht werden. Spontandelikte sind Straftaten, die nicht geplant waren oder wurden, die aus einer gewissen Situation heraus begangen wurden. Meist ergeben sich Aufgrund von Nachlässigkeit der Eigentümer günstige Gelegenheiten, die Einbrecher zu nutzen wissen – offene Fenster oder nicht gut gesicherte Türen etwa.
Dabei könnte mittels einfacher Sicherheitstechnik ein Großteil aller Einbrüche verhindert werden. Ein Sicherheitsschloss oder eine Sicherheitstür, welche den Einbrecher fünf bis zehn Minuten aufhält, ist in der Regel ausreichend. Einbrecher nehmen sich nur wenig Zeit, sollte das entsprechende Schloss nicht innerhalb dieser Zeitspanne zu knacken sein, wird meist die Flucht ergriffen.
Solch Sicherheitstechnik ist vergleichsweise günstig, vor allem wenn man den Kosten-Nutzenfaktor kalkuliert. Zudem werden etwa in Wien Sicherheitstüren und dergleichen von der Stadt subventioniert. Natürlich muss eine gewisse Relation zwischen Besitz und zu schützendem Eigentum und der den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen gegeben sein. Eine Hochsicherheitsanlage mit Sicherheitsschlössern, Fenstern und Überwachungskameras wird etwa für eine einfache Wohnung mit kaum Wertgegenständen nicht notwendig sein, hier klaffen Kosten und Nutzen weit auseinander.
Hierfür bieten sich Beratungsgespräche mit entsprechenden Experten an. Sicherheitstechnik wird häufig von Betrieben und Unternehmen installiert und vertrieben, die auch einen Schlüsselnotdienst anbieten. Diese überprüfen vor Ort, oder in Gesprächen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten und auch Sinn ergeben. Der Experte kann auch auf vorhandene Schwachstellen hinweisen. Vor allem alte Türen und Schlösser sind im Handumdrehen geöffnet, hierfür reicht ein Stück Karton. Eine Einladung für jeden potentiellen Einbrecher.