Zysten im Unterleib – verschiedene Arten


Die Eierstockzyste wird bei den Medizinern als Ovarialzyste bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine kapselartige Geschwulst, die Flüssigkeit enthält. Der Begriff „Zyste“ sagt im ersten Moment nichts darüber aus, ob es sich um eine gutartige oder eine bösartige Geschwulst handelt. Dies kann nur anhand einer eingehenden Untersuchung festgestellt werden. Zysten können im gesamten Körper an den unterschiedlichsten Organen entstehe. Die Ovarialzyste jedoch nur am linken oder am rechten Eierstock. Die häufigste Form der Zysten Unterleib sind die sogenannten funktionellen Zysten. Eher selten ist die Retentionszyste. Eine Retentionszyste entsteht dann, wenn sich Drüsenflüssigkeit anstaut.

Die Flüssigkeit der Drüsen wird abtransportiert und wenn dieser Abfluss nicht funktioniert, kommt es zu einer Retention, also einem Rückstau. Die Drüse schwillt zu einer Zyste heran. Zysten Unterleib können sogenannte Dermoidzysten sein, welche von Keimzellen abstammen und Fehlbildungen von der Geburt an sind. Sie können die unterschiedlichsten Gewebe, wie Talg oder Knorpel enthalten und zählen zu den gutartigen Veränderungen im Körper einer Frau. So gibt es die verschiedensten Zysten Unterleib, die eine Frau bekommen kann. Die meisten sind harmlos und werden auch nur zufällig bei Routineuntersuchung festgestellt.

Eine Behandlung mit Medikamenten oder auch ein operativer Eingriff sind nur in sehr seltenen Fällen notwendig. Auch die Retentionszyste muss nicht zwingend entfernt werden. Es kommt natürlich immer auf die Ursache der Entstehung und auf die Größe an. Auch das Alter der Frau, die Wechseljahre und die Bildung neuer Zysten werden in die Entscheidungsfindung der Behandlung und Therapie einbezogen. Die Entstehung eines Tumors ist eher unwahrscheinlich.