Mit Tattoos den Lebensunterhalt verdienen – Chancen und Risiken


Anfang der neunziger Jahre waren Tätowierungen noch wenig verbreitet, inzwischen haben sie die Mitte der Gesellschaft erreicht, der Bedarf an Tattoos und damit auch an Tätowierern ist beständig gestiegen. Ein Ende des Trends ist nicht abzusehen. Damit ist der Beruf des Tätowierers durchaus ein Beruf mit Zukunftschancen, kann man mit Tattoos stechen seinen Lebensunterhalt verdienen.
Wer sich dafür interessiert, ist vielleicht zunächst einmal erstaunt, wie einfach das gehen kann, denn für den Beruf des Tätowierers braucht man weder ein Studium noch überhaupt eine Ausbildung. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Im Grunde kann sich jeder Tätowierer nennen, wer möchte. Um damit dann auch noch Geld zu verdienen, muss man nur einen Gewerbeschein beantragen. Das kostet nicht mal 100 Euro.
Fehlt noch das Zubehör, das man sich ein paar Hundert Euro in einem Spezialgeschäft für Tattoobedarf wie http://www.tattoobedarf.de/ kauft, und schon kann man losstechen.

Theoretisch. Praktisch wird man auf diese Weise eher keinen Kunden anlocken und noch weniger seinen Lebensunterhalt bestreiten können.
Auch wenn Tätowierer kein Ausbildungsberuf ist, sollte sich jeder, der sich ersnthaft dafür interessiert, um eine gute Ausbildung bemühen. Denn gesucht und gefragt sind solche Tätowierer, die etwas vom Handwerk verstehen. Bei denen das Stechen einerseits möglichst wenig Schmerzen bereitet, natürlich keine Komplikationen verursacht und vom Ergebnis her kunstvoll ist. Wer sich ein Tattoo stechen lassen möchte, entscheidet sich immerhin für einen Körperschmuck, den er sein Leben lang tragen wird. Dafür möchte er Qualität, Kunst.
Tatsächlich sollte sich ein Tätowierer nicht nur als Handwerker, sondern auch als Künstler begreifen. Und so ist Freude am Zeichen gepaart mit entsprechendem Geschick, ein wichtiges Kriterium, um auf Dauer Erfolg zu haben.
Lernen kann man das Tätowieren am besten von bereits etablierten Tätowierern, die sich dabei über die Schulter schauen lassen. Lehrbücher, Seminare sowie praktische Übungen auf Tierhäuten und Schweineschwarten runden die Ausbildung sinnvoll ab.
Wichtig sind dabei auch Kenntnisse über Hygienevorschriften, denn sauberes Arbeiten ist das A und O bei der Arbeit. Einblicke in die Dermatologie, das heißt über die Beschaffenheit und Funktionen der Haut, sowie ihre Reaktion auf Verletzungen sind ebenfalls notwendig, um das Komplikationsrisiko klein zu halten.
Der Tätowierer lebt der Zufriedenheit seiner Kunden. Die wenigsten arbeiten als Angestellte, sondern manchen ein eigenes Geschäft auf. Daher muss der Tätowierer gut mit Menschen umgehen können und ein guter Kaufmann sein. Wer all dies mitbringt, sich Zeit für eine umfassende Ausbildung nimmt und auch danach nicht aufhört zu lernen und sich weiter zu entwickeln, der hat gute Chancen, mit Taattoos gutes Geld zu verdienen.