Servicewüste Deutschland. Oder auch nicht?


Es gab eine Zeit, da war das Selbsttanken an den Tankstellen noch gar nicht überall verbreitet. Da kam ein freudiger Tankwart gelaufen und vielleicht noch ein Fensterputzer mit dazu, wenn das Auto in die Tankstelle einfuhr. Was für ein Service. Ein Service, der natürlich auch seinen Preis hatte, denn das Personal musste auch bezahlt werden. Vor knapp einem Jahrzehnt versuchte der US-Amerikanische Einzelhandelsgigan Walmart auf den deutschen Märkten Fuß fassen. Und das amerikanische Verständnis von Service konnte man etwa daran erkennen, dass an der Kasse bisweilen ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin stand, die dem Kunden beim Eintüten der Ware behilflich waren.

Der deutsche Supermarktbesucher war allerdings nicht immer so begeistert davon, dass noch ein paar Hände mehr die Waren anfassen wollte. Und schon nach kurzer Zeit verlor Walmart wieder das Interesse am deutschen Markt. Wenn auch nicht alleine aus diesem Grund. Auch bei Onlineshops in Deutschland ist der Begriff Service oft ein Fremdwort. Um das Risiko eines Einkaufs auf den Kunden zu verlagern, wird vor allem bei Neukunden vielerorts die Vorkasse gefordert. Das ist natürlich erfreulich für den Händler, braucht er sich keine Gedanken darüber zu machen, ob die Ware am Ende auch bezahlt wird oder nicht. Für den Kunden bedeutet das ein erhöhtes Risiko. Denn nicht immer ist sicher, ob man dem Händler auch vertrauen kann. Einen anderen Weg geht der Onlineshop http://auf-rechnung-bestellen.biz/. Der Name dieses Shops ist Programm, denn hier wird der Kunde ausdrücklich aufgefordert auf Rechnung zu bestellen. Das ist natürlich eine ganz andere Dimension der Kundenfreundlichkeit. Denn der Kunde hat dann alle Zeit, die er benötigt um festzustellen ob die Ware die angekündigte Qualität hat und ob er diese behalten oder ob er von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch machen möchte. Und wenn die Transaktion so gelaufen ist, wie der Kunde sich das vorstellt, dann wird dieser auch freudig seine Rechnung bezahlen.