Die Wirkung von Duftnoten an der eigenen Haut


Die Komposition eines Parfums ist eine Wissenschaft für sich. Aus den über 2200 Duftstoffen, die hauptsächlich synthetischen Ursprungs sind, können Parfums mit unterschiedlichen Wirkungen kreiert werden, die, als wären diese unzähligen Variationen noch nicht genug, von Mensch zu Mensch unterschiedlich wirken. Deshalb wird empfohlen, vor dem Kauf eines neuen und unbekannten Duftes an gut durchbluteten Stellen wie Handgelenken, Halsschlagader oder hinter den Ohren das Parfum aufzutragen und dessen Wirkung auf der eigenen Haut zu testen. Kurz nach dem Auftragen kann man lediglich die Kopfnote des Parfums wahrnehmen, die sich nach etwa ein bis zwei Stunden verflüchtigt hat. In den Stunden nach der Verflüchtigung der meist sehr intensiven Duftstoffe, die vor allem die Kaufentscheidung beeinflussen sollen, kommt die Herznote zum Vorschein.

Sind auch die Anteile der Herznote nach mehreren Stunden verflogen, bleiben lang haftende Duftstoffe auf der Haut bestehen, die die Basisnote des Parfums ausmachen und den Duftablauf damit beenden. Kaufen Sie deshalb nie auf hiesigen oder ausländischen Flohmärkten Parfüms, bei denen sie lediglich die Kopfnote einschätzen und beurteilen können. Besondere Wirkungen können auch die Pheromon-Parfums von Echtness erzielen. Nehmen Sie sich lieber etwas Zeit und greifen auf hochwertige Kosmetikprodukte zurück, von denen Sie wissen, was sie wirklich wert sind. Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl eines Parfums sind die Duftwirkungsschwellen, die sich in sechs Klassen einteilen lassen. Die Duftwirkungs- und Wahrnehmungsschwellen sind sehr latent erscheinende Düfte. Wenn man etwas riecht, nimmt man zwar etwas wahr, kann den Geruch aber kaum zuordnen. Hat das Parfum die Erkennbarkeitsschwelle überschritten, bei der man erkennen und sagen kann, um welchen Geruch es sich handelt, geht die Duftwirkung über in den so genannten angenehmen Duft und dann zum aufdringlichen Duft. Die letzte als Flucht-Schwelle bezeichnete Wirkung löst, wie die Bezeichnung es schon vermuten lässt, einen Fluchtreflex aus, womit das Parfum seinen eigentlichen Zweck, nämlich angenehm zu riechen, um sympathisch auf Mitmenschen zu wirken, in jedem Falle verfehlt hätte.