Ursachen und Therapie des Zervikalsyndroms (HWS-Syndrom)


Das Zervikalsyndrom, auch als Cervikalsyndrom und Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) bezeichnet, ist ein Sammelbegriff für verschiedene Beschwerden im Hals-Nackenbereich. Es ist durch Schmerzen gekennzeichnet, die ausgehend von der Halswirbelsäule in die Schulter-Nacken-Muskulatur ausstrahlen, ein Gefühl von Verspannung vermitteln, die zu Beeinträchtigungen bei der Kopfbewegung bis hin zur Nackensteife führen. Leichte Gefühlsstörungen können sogar bis in die Hände ausstrahlen. Ebenso kann das HWS-Syndrom Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen und Sehstörungen verursachen.

Typisch für das Zervikalsyndrom ist auch, dass die Schmerzen bzw. Beschwerden unter Stress noch weiter zunehmen. Zur Halswirbelsäule (HWS) gehören alle Wirbel zwischen Kopf und Brustwirbelsäule, konkret sind dies beim Menschen (und fast allen Säugetieren) die obersten sieben Wirbel, die im Vergleich zu den restlichen Wirbeln verhältnismäßig klein und zart sind.

Gut die Hälfte aller Menschen leiden im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal an Schulter-Nacken-Arm-Schmerzen, von den über Sechzigjährigen weisen mehr als 75 Prozent degenerative Verschleißerscheinungen an der Halswirbelsäule auf.
Bei den Beschwerden unterscheidet man zwischen akuten und chronischem HWS-Syndromen, wobei die Ursache von akuten Beschwerden zum Beispiel ein Schleudertrauma sein kann, die Ursache von chronischen häufig auf Verspannungen (z.B. durch Stress) und altersbedingten Verschleiß zurückzuführen sind. Dazu kommen Über- und Fehlbelastungen durch Sport und schwere körperliche Arbeit, Übergewicht vor allem in Kombination mit Bewegungsarmut.
Schließlich können auch angeborene Fehlbildungen (Spina bifida, angeborene Skoliose) oder erworbene Störungen (Morbus Scheuermann, erworbene Skoliose) HWS-Syndrome auslösen.

All diese Störungen schränken die Beweglichkeit der HWS ein, behindern die Blutzirkulation und erhöhen den Druck auf die Nervenwurzeln.
Entsprechend vielfältig wie die Ursachen und Symptome sind auch die Therapieansätze. Sie alle dienen dazu, einerseits den Schmerz zu nehmen, die Durchblutung zu fördern, die Beweglichkeit der Halswirbelsäule wiederherzustellen und Rückfällen vorzubeugen. Dafür stehen Medikamente ebenso zur Verfügung wie eine neurochirurgische Behandlung bis hin zur Bandscheibenoperation.
Um die individuell optimale Behandlungsmethode zu finden, sind Patienten am besten bei einem Wirbelsäulenspezialisten wie Dr. Al Khalaf – www.dr-al-khalaf.de – aufgehoben. Hier treffen Erfahrung und hochmoderne Behandlungsmöglichkeiten effektiv aufeinander.