Busfahren: Der Umwelt zuliebe!


Deutschland ist ein Land der Autofahrer. Wir haben fantastische Autobahnen, die für den PKW (noch) mautfrei zugänglich sind. Ein nicht unerheblicher Teil der Arbeitsplätze in Deutschland hängt von der Automobilindustrie ab. Das hat Vorteile und Nachteile: Einerseits bringen uns diese Arbeitsplätze immer näher an die Vollbeschäftigung heran, andererseits macht das Politik und Gesellschaft auch immer abhängiger von diesem Industriezweig. Selbst in Zeiten der Diesel-Skandale bleibt die politische Klasse immer recht freundlich zu den Automobilkonzernen. Man möchte diese Arbeitsplätze ja nicht gefährden. Der Individualverkehr ist schon eine praktische Sache: Man kann losfahren, wo immer das Auto geparkt ist und das Auto auch dort abstellen, wo ein Parkplatz oder eine andere Parkmöglichkeit vorhanden ist.

Das kann auch ein Wanderparkplatz mitten im Wald sein. Bietet der öffentliche Nahverkehr solche Vorteile? Das vielleicht nicht, aber dafür andere Vorteile. Und das fängt schon bei der Ökobilanz an. Es ist zweifellos ökologisch sinnvoll, sich das Gefährt mit anderen Reisenden zu teilen. Und dann kommt der Bus ins Spiel. Denn hier werden mit einem einzigen Motor viele Reisende befördert. Wenn Sie also der Umwelt einen kleinen Gefallen tun möchten, dann kann es schon sinnvoll sein, auf den Bus umzusteigen. Es ist heute übrigens nicht mehr notwendig, die Busfahrpläne an der Bushaltestelle zu studieren um sich zu vergegenwärtigen, wann denn nun das nächste Gefährt des öffentlichen Nahverkehrs vorbeikommt. Das können Sie schon bequem von zu Hause aus tun. So etwa rund um Kempten. Hier deckt der Verkehrsverbund mona den öffentlichen Nahverkehr ab. Und auf der Webseite von mona finden Sie alle Informationen, die Sie als Mitfahrer im Bus benötigen. Das fängt bei den Fahrpreisen an und endet nicht bei den Fahrplänen. Sie werden auch über aktuelle Baustellen informiert, die zu Verzögerungen führen können.