Heizen mit Holz


Gemütliche Winterabende im Wohnzimmer. Das ist für viele Menschen gleichbedeutend mit der wohligen Wärme, die ein Kaminholz-Ofen ausstrahlt. Doch nicht nur die Wärme macht diesen Ofen so gemütlich. Er bietet auch für Auge und Ohr ein heimeliges Gefühl. Denn je nach Design des Kaminofens ist das Verbrennen des Holzes auch ein Hingucker. Und auch das dabei erzeugte Knistern wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch wo Rauch aus dem Schornstein kommt, wird auch Kohlendioxid freigesetzt. Ist der Kaminofen dann ein Klimakiller? Nein, ist er nicht. Denn er setzt genau jene Menge CO2 frei, die zuvor im Holz gebunden wurde.

Denn dem schlechten Image des Kohlendioxids der letzten Jahre zum Trotz: Pflanzen benötigen CO2 um zu wachsen. In einer gänzlich kohlendioxidfreien Welt könnte unsere Pflanzenwelt nicht überleben. Und das gilt natürlich ganz besonders auch für die Bäume. Fast ein Drittel der Landschaften in Deutschland ist mit Bäumen bedeckt. Und trotzdem ist der Bedarf an Kaminholz nicht mit Bäumen aus deutschen Landen alleine zu decken. Inzwischen muss auch Holz importiert werden. Und die Preise für Kaminholz haben sich aufgrund der erhöhten Nachfrage in den vergangenen zehn Jahren praktisch verdoppelt. Trotzdem kann man mit einer Holzheizung Geld sparen. Denn Öl und Gas sind fossile Energieträger und es ist unvermeidlich, dass diese Quellen irgendwann zur Neige gehen. Und wer sein Haus mit Strom beheizt, für den kann es ganz besonders teuer werden: Denn die Strompreise sind nicht nur aufgrund der Umlagen für erneuerbare Energien in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. In den 1980er Jahren wurden Nachtspeicheröfen besonders gefördert. Heute sind sie oft ein No-Go beim Kauf eines gebrauchten Hauses. Wenn Sie sich für das Thema Kaminholz interessieren, dann ist ein Besuch der Webseite http://www.kaminholz360.de/ bestimmt sehr informativ.