Kleine Schritte auf dem Dachboden


Schädlinge wissen in aller Regel nicht, dass sie Schädlinge sind. Sie gehen einfach ihren Instinkten nach und freuen sich über eine gut geheizte Unterkunft. Oder über die leckeren Vorräte im Keller. Ob sie dann in einem Haus wohnen, das den Eigen-tümern sehr teuer war oder in einer Wohnung, für die eine hohe Miete bezahlt wird, ist ihnen egal. Sie verstehen nichts von solchen Dingen. Aber für den Menschen ist das Ärgerlich. Manchmal leben die Schädlinge einige Zeit schon im Haus, bevor der Mensch das bemerkt. Wie bemerkt man Schädlinge eigentlich? Wenn Lebensmittel im Keller angenagt sind, dann können das Schädlinge sein.

Oder auch ein Schlaf-wandler in der Familie. Tapsige Schritte auf dem Dachboden oder zwischen den Wänden können ebenfalls ein Hinweis auf Schädlinge sein. Und manchmal bekommt man den Schädling auch direkt vor Augen. Dem Verfasser dieser Zeilen sprang ein-mal eine Maus direkt aus dem Laserdrucker. Auch wer keine Angst vor Mäusen hat, kann durch eine solche Szene schwer verunsichert werden. Denn in Laserdruckern erwartet man Mäuse nun wirklich nicht. Was kann man tun, wenn der Schädling im Haus ist? Man kann natürlich selbst auf Mäusejagd gehen. Solche Versuche sind mal mehr, mal weniger von Erfolg gekrönt. Bei Wespennestern ist das schon etwas schwieriger. Die kann man nicht einfach in der Biotonne beseitigen. Denn Wespen sind (wenn sie sich nicht gerade im Haus angesiedelt haben) auch ökologisch sehr wichtige Tiere. Wespen werden also nicht vernichtet, sie werden umgesiedelt. Und wer möchte das schon von Hand tun? Hier kann es sinnvoller sein, den Kammerjä-ger zu rufen. In Niederbayern bietet sich dieser Dienstleister an. Was gibt es noch für Schädlinge? Schädlinge können auch Marder sein oder auch Ameisen, die ihre Straße durch die Garage oder (noch schlimmer) durch die Wohnung bauen.