Kuhmilch trinken oder nicht?


Kuhmilch zu trinken, das ist nicht in allen menschlichen Kulturen verbreitet. In Europa hat die Nahrungsaufnahme per Kuhmilch eine lange Tradition. Sie geht noch auf die Tage der hauseigenen Landwirtschaft zurück. Da gehörte die Milch der eigenen Kuh zur täglichen Ernährung noch mit dazu. Tiere waren damals ohnehin als Haustiere noch fast unbekannt und ein Tier war immer so gut, wie der Nutzen, den das Tier brachte. In China etwa war das Trinken von Kuhmilch über lange Zeit praktisch unbekannt. Neuerdings ist die Milch hier aber fast schon zu einer Delikatesse geworden. Alles, was neu ist, bekommt zunächst einmal den Status des Exklusiven. Es wird mittlerweile sogar Kuhmilch aus Europa in den fernen Osten exportiert.

Denn eine industrielle Milchproduktion kennt man in China bislang noch nicht. Kuhmilch zu trinken ist auch eine Gewöhnungsfrage und so mancher Chinese musste feststellen, dass ihm diese neue Delikatesse gar nicht so gut bekommt. Obwohl Milch als Nahrungsmittel hierzulande eine lange Geschichte hat, kommt auch in Europa nicht jeder menschliche Magen mit diesem Tierprodukt klar. Wir nennen das dann Lactoseintoleranz oder Kuhmilchallergie. Nun sollte es eigentlich nicht so schwer sein, auf den Konsum von Kuhmilch zu verzichten. Ein tägliches Glas Milch ist sicherlich nicht lebenswichtig. Wer sich allerdings die Verpackungen von unterschiedlichen Lebensmitteln einmal genauer ansieht, wird feststellen, dass Milch doch in sehr unterschiedlicher Nahrung vorkommt. Und dann wird die Unverträglichkeit von Kuhmilch schon etwas komplizierter. Und auch der Besuch im Restaurant wird dann nicht selten begleitet von mehrfachen Nachfragen, ob die Speise vielleicht mit Kuhmilch zubereitet sein könnte oder nicht. Es gibt verschiedene Wege, eine Lactoseintoleranz zu behandeln. Ein Heilpraktiker (und natürlich eine Heilpraktikerin) kann hierüber kompetente Auskunft geben. Im Großraum Mainz/Wiesbaden bietet sich hierfür die Heilpraktikerin Stephanie Raiser an.