Tomaten im eigenen Garten


Bei Hobbygärtnern erfreut sich die Tomate großer Beliebtheit. Doch trotz aller Routine gibt es beim Anbau nützliche Tipps, um den Geschmack, den Ertrag und die Widerstandsfähigkeit des Fruchtgemüses zu fördern.

Widerstandsfähigkeit und richtige Anbaumethode

Immer häufiger tritt die gefürchtete Braun- oder Krautfäule bei Tomaten auf. Die Pilzsporen verbreiten sich durch Wind und Regen. Sinnvoll ist daher, Züchtungen von höherer Widerstandsfähigkeit zu wählen. Anzuraten ist außerdem der Anbau unter Folie oder Glas. Bereits ein kleines Gewächshaus, ein Tomatenhaus oder ein Folientunnel kann Bodenschädlingen und Erregern das Leben deutlich schwerer machen. Wer seinen Tomaten zusätzliche Standfestigkeit verleihen will, sollte beachten, dass sie ca. 10 Zentimeter tiefer stehen, als zu vor im Topf. Auf diese Weise bilden sie mehr Wurzeln und nehmen zusätzliche Nährstoffe auf. Zudem ist es wichtig, beim Anbau von Tomaten auf den korrekten Pflanzenabstand von etwa 60 Zentimetern zu achten. So erhalten die Früchte genug Luft und Licht. Es reicht vollkommen aus, bei der Beetvorbereitung etwas Kompost hinzuzugeben. Sobald aber die Blüten zu sehen sind, benötigen die Tomaten alle zwei oder drei Wochen weitere Nährstoffe. Tomaten- und Gemüsedünger sind bestens geeignet.

Ernten zur richtigen Zeit

In Gewächshäusern reifen die Früchte zwischen Ende Juni und Anfang November. Im Freiland dauert es bis Juli und geht selten über den Oktober hinaus. In der prallen Sommersonne gedeihen Tomaten eher schlecht, besser geeignet ist dezenter Laubschatten. Daher ist auf das Entblättern der Triebe sowie auf das Entgipfeln der Pflanzen zu verzichten. Es empfiehlt sich, die Blätter bis zum Fruchttrieb zu entfernen, um so Pilzbefall zu vermeiden. Im Spätsommer sind außerdem die Blütenstände der Triebspitze herauszuschneiden, da deren Früchte bis zum Herbst sowieso nicht mehr reifen.